Salzburger Numismatische Nachrichten

(Salzburger) Münzgeschichte aus Handel, Museen und Wissenschaft - von Münzhandel Peter Macho

Numismatisches Wochenende in Salzburg, 17.-18.10.2014

September 12th, 2014 by Peter Macho

SALZBURG MUSEUM

Am Freitag, 17.10. findet die 110. Auktion (Münzen und Medaillen)  des Auktionshauses Frühwald in Salzburg statt.
Auktionsverlauf Fr, 17. Oktober 2014 ab 09:00 Uhr Sammlung Kaisertum Österreich, ab 14:00 Uhr Allgemein.

Am Samstag, 18.10. sind die Festveranstaltungen zum 25 jährigen Gründungsjubiläum der Salzburger Numismatischen Gesellschaft.

Vormittags findet eine numismatische Führung durch Salzburg statt. ( Anmeldung an sng@salzburger-geschichte.at ).

Von 14-17 Uhr sprechen 4 Expert(inn)en zum Salzburger Münzwesen:

Die Vorträge finden Samstag, 18.10.2014  um 14:00 Uhr bei freiem Eintritt im Ständesaal des SALZBURG MUSEUMS, Mozartplatz 1, 2. Stock, statt.

-Hr. Dr. Martin Hirsch, Staatliche Münzsammlung München:
SALZREICH UND MÜNZREICH - ÜBERLEGUNGEN ZUR AUSSAGEKRAFT DER MÜNZSCHÄTZE DES 12. JAHRHUNDERTS IM SALZBURGER RAUM.

-Fr. Mag. Anna Fabiankowitsch, Kuratorin für Neuzeit, Münzkabinett des KHM Wien:
SALZBURGER SCHÄTZE IM MÜNZKABINETT DES KUNSTHISTORISCHEN MUSEUMS WIEN.

-Hr.Mag. Erich Erker, LLM, Bankhaus Spängler, Numismatik & Archiv:
ZUR IKONOGRAPHIE DER SALZBURGER GEPRÄGE: HERKUNFT UND BEDEUTUNG AUSGEWÄHLTER MOTIVE

-Hr. Christoph Mayrhofer, Leiter der Abteilung Numismatik am Salzburg Museum:
IN METALL GEGRABEN-MÜNZEN, MEDAILLEN, SIEGEL UND KUPFERSTICHE DES SALZBURGER MEISTERS PAUL SEEL.

Im Anschluss ab 18 Uhr gemeinsames Abendessen und Meinungsaustausch. Info und Anmeldung sng@salzburger-geschichte.at

NUTZEN SIE DIE CHANCE, SALZBURG IM HERBST UND BEDEUTENDE NUMISMATISCHE VERANSTALTUNGEN ZU BESUCHEN !

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Seltene Friesacher: Heinrich 4. von Andechs Meranien

September 7th, 2014 by Peter Macho

Pfennig Heinrich 4. von Andechs Meranien, Mzst. Stein

 Ein seltener Pfennig des Heinrich 4. von Andechs Meranien (1204-1228) aus der Münzstätte Stein (CNA C i 5). Das sehr gut ausgeprägte Brustbild zeigt den Herzog mit der Saufeder (Lanze) in der linken Hand und dem Lilienszepter in der Rechten.

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Die letzte Ansicht der Salzburger Münzstätte

August 28th, 2014 by Peter Macho

Salzburger Münzstätte 1620 - 1810 (-1945)

Ansicht der Salzburger Münzstätte kurz nach Kriegsende 1945.

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Börse in Wels, 11.10.2014

August 21st, 2014 by Peter Macho

 

MÜNZBÖRSE WELS 11.10.2014

Eine Woche vor den Festvorträgen der SNG in Salzburg findet die Welser Münzbörse statt, einer der beliebtesten Sammlertreffs in Westösterreich.

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Die Bronzemedaille auf die Grabung der Zisterne auf Hohensalzburg 1539

August 21st, 2014 by Peter Macho

Matheus Lang von Wellenburg, Bronzemedaille 1539

 

Eine der seltensten Salzburger Renaissance Medaillen, die  Bronzemedaille auf die Fertigstellung der Zisterne auf der Festung Hohensalzburg, wurde vorige Woche versteigert. Von dieser Medaille existieren weltweit zwischen 5 und 10 Stück. Für die Porträtseite wurde der Stempel des regulären Doppelguldiners 1538 verwendet.

“Der Bau der Zisterne im Jahr 1525 war ein wichtiger Fortschritt für die Festung Hohensalzburg: Damit konnte Regenwasser gesammelt und gefiltert werden, um es für Mensch und Tier nutzbar zu machen.
Bis zu 340.000 Liter Regenwasser sammelten sich in der 17 x 17 x 7,2 Meter großen unterirdischen „Venezianischen Filterzisterne”. Regenrohre fassten das Wasser von den umliegenden Dachflächen, unterirdisch verlegte Holzrohre leiteten es in das mit reinigendem Kies gefüllte Steinbecken.
Gebaut wurde die Zisterne von Baumeistern, die der Erzbischof aus dem Veneto kommen ließ.
Die Zisterneneinfassung besteht aus einem achteckigen Marmorsockel, der das Wappen des Auftraggebers Erzbischof Matthäus Lang von Wellenburg trägt. Die Inschriftenplatte weist als Erbauungsdatum das Jahr 1539 aus.
Die sichere Versorgung mit Trinkwasser zählte zu den größten Herausforderungen auf der Festung: Im harten Hauptdolomit des Salzburger Festungsberges konnten keine Brunnenschächte geschlagen werden. Da bei der Belagerung im Bauernkrieg 1525 die Wasserreservoirs nur knapp ausreichten, ließ der damalige Erzbischof die große Zisterne bauen.”
Quelle: http://www.salzburg-burgen.at/de/hohensalzburg/besucherinfo/attraktionen/detail.htm?id=322

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NEU: Helmut Zöttl: Salzburg, Münzen u. Medaillen 1500-1810, Einbänder

August 17th, 2014 by Peter Macho

 

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Helmut Zöttls von Sammlern und Salzburger Münzinteressierten lange erwarteter einbändiger Katalog der Salzburger Münzen und Medaillen der Neuzeit ist im Handel. Auf 464 hochwertigen Kunstdruckseiten findet man alle Münzen und Medaillen Salzburgs von Leonhard Keutschach bis zum Ende der Münze 1810. Darüber hinaus sind alle Emigrationsmedaille beschrieben und abgebildet, ebenso die Medaillen der Salzburger Domkapitulare und das Salzburger Wahrzeichengeld (Bergwerksmarken). Ein Verzeichnis der bekannten Salzburger Schraubtaler findet sich am Ende des Buches.

Der mit hervorragenden Abbildungen aller Salzburger Münztypen ausgestattete Katalog wurde mit den jeweiligen Referenznummern von Bernhart/Roll, Probszt, Davenport und Friedberg vervollständigt. Auch die im zweibändigen Werk fehlenden Münzlegenden sind vollständig aufgeführt.

In der vorliegenden Weise ist Zöttls Katalogwerk der perfekte Ersatz für Probszts Katalog, der immerhin seit 1959/1973 nicht ergänzt und überarbeitet wurde UND EIN MUSS FÜR JEDEN SALZBURGSAMMLER UND MÜNZINTERESSIERTEN HISTORIKER !

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Mattsee, das Stiftsmuseum und die Salzburger Numismatik:

Juli 14th, 2014 by Peter Macho

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Im 777 gegründeten Stift Mattsee findet sich ein sehr sehenswertes Museum, das leider nur in der Hauptsaison im Sommer, ALSO JETZT geöffnet ist. In der Bibliothek des Stiftsmuseums sind die Prägestempel der seltenen Jubiläumsmedaille 1877 ausgestellt.

Der Ort Mattsee hat in der Salzburger Münzgeschichte einige Anknüpfungspunkte:

Seit 903 gehörte Mattsee 904 Jahre lang zum Bistum Passau. Daher finden wir hier im Mittelalter die Geldumlaufgrenze der Salzburger und Passauer Pfennige.

Im 19. Jahrhundert errichtete der berühmte Salzburger Numismatiker Dr. Josef Hinterstoisser seine (Alterssitz-)Villa am Wartstein in Mattsee und leitete  damit etwa bis zum 2. Weltkrieg eine beliebte Sommerfrischen-Tradition der Wiener Sammler und Wissenschaftler ein. Die Hinterstoisser Villa ( HEUTIGER NAME !!) steht noch völlig unversehrt am Wartstein

Und; (Europäische) Kunstgeschichte: 1945 blieb die ungarische Stephanskrone ein Jahr lang am Hügel hinter dem Strandbad vergraben um sie vor Plünderung und Diebstahl zu schützen.

stift-off-zeit.jpg

Und hier noch ein Paar Fotos Mattsee am Abend: https://www.facebook.com/peter.macho.3/media_set?set=a.471350979635008.1073741833.100002803313497&type=3&uploaded=7#!/peter.macho.3/media_set?set=a.471350979635008.1073741833.100002803313497&type=1

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Alte Münzquellen: Gustav Zeller, Der Keutschach-Thaler; in MGSLK 26, 1886, S.181

Juni 29th, 2014 by Peter Macho

In den Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde Band 26, Salzburg 1886, findet sich die erste Abhandlung über den Rübentaler von Gustav Zeller.

 Taler A        Taler B

 

 Lesen Sie hier Zellers Bericht über die die acht damals bekannten Rübentaler und den Goldabschlag: Read the rest of this entry »

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Der Salzburger Münzhandel im Internet: Frühwald, Halbedel, Macho, Strasser, Schwaighofer, Zöttl

Juni 10th, 2014 by Peter Macho

Frühwald - Online Numismatic Shop :

Seit kurzer Zeit bietet Dr. Frühwald (Festpreis)verkaufsangebote in seinem neuen Internetshop an. Neben Gold- und Silbermünzen (dzt. vorwiegend Kaiser Franz Josef) können hier auch die numismatischen Bücher aus dem Frühwald Verlag bestellt werden. Alle Münzen sind in sehr guter Fotoqualität abgebildet.

Halbedel - Münzen und Medaillen Handelsgesellschaft mbH :

Gerhard Halbedel bietet auf seiner Website seit vielen Jahren eines der umfangreichsten Festpreisangebote an. In detaillierten Listen findet man Münzen aus aller Welt und allen Epochen. Ein deutlicher Schwerpunkt liegt auf Römisch Deutschem Reich und Erzbistum Salzburg. Leider sind die Münzen nicht abgebildet (was beim enormen Umfang des Angebots wohl nicht möglich ist).

Münzversand Peter Macho :

Mag. Peter Macho bietet auf seiner Website Münzen, Medaillen und Papiergeld aus aller Welt und allen Epochen an. Weiters findet man Antiquitäten, antike Ansichtskarten, wertvolle Bücher, Stiche und Bilder. Der Schwerpunkt liegt auf Münzen und Medaillen des Erzstiftes Salzburg vom Mittelalter bis in die Neuzeit. Alle Münzen und Objekte sind abgebildet und können seitengross vergrössert werden.

Briefmarken Strasser GmbH - Briefmarken, Münzen, Sammlerzubehör :

Pia Reichl bietet auf ihrer Website (neben Briefmarken) Münzen und Banknoten aus aller Welt an (vorwiegend Neuzeit). Ausserdem finden Sie hier das grösste Angebot an Sammlerzubehör (Alben, Kataloge) in Salzburg. Alle Angebote sind gut bebildert.

Haus der Antiquitäten - G. Schwaighofer :

Günther Schwaighofer bietet in seinem neuen Onlineshop Münzen und Medaillen der Rubriken “Salzburger Erzbischöfe”, “Kaiser Franz Joseph 1.” und “Antike” an. Das Angebot zeigt (derzeit) nur einen Bruchteil des Lagers des Salzburger Münzexperten. Alle Münzen sind (nicht ganz optimal) abgebildet.

Salzburger Münzhandlung :

Matthias Zöttl, der Sohn des Autors Helmut Zöttl, bietet auf in seinem neuen Onlineshop Münzen der Antike und des Erzbistums Salzburg an. Spezialisiert ist er auf antike Münzen in teilweise herausragenden Erhaltungen. Der Shop ist graphisch sehr gut und informativ aufgebaut.

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Ban / Mirnik: Der Friesacherfund von Cakovec

Mai 29th, 2014 by Peter Macho

BAN / MIRNIK: FRIESACHERFUNDDie folgende kurze Abhandlung ( Quelle: Croatian Scientific Bibliographie ) bietet einen wichtigen Auszug aus “Herbert Ban, Ivan Mirnik; Der Friesacherfund von Cakovec; Glaux. Collana di Studi e Ricerche di Numismatica, 18, Edizioni ennerre S.r.l., Mailand 2010.” 235 Seiten, davon 46 Tafeln mit den Abbildungen von 126 + 817 Pfennigen und Halbpfennigen, 61 Vergrößerungen, zahlreiche Textabbildungen.  Ein wichtiges Werk zur Friesacher Münzgeschichte ! Sehen Sie hier:

Dem ursprünglichen Plan nach sollte der Bericht über die Fundumstände von unserem Kollegen und Freund, dem Archäologen Josip Vidovi? (*Hodošan, 23. Februar 1943 +?akovec, 21. November 2005), der als erster den Münzenfund gut sortiert und mit viel Mühe und ohne entsprechende Fachliteratur bearbeitet hat, verfasst werden. Es wurde uns jedoch wegen seiner langen Krankheit und seines allzu frühen Ablebens, das uns tief betrübt hat, nicht gegönnt, von ihm den Text zu erhalten. Josip Vidovi? hat am 31. Jänner, bzw. 28 März 1994 den ganzen Münzfund dem Archäologischen Museum in Zagreb zur weiteren wissenschaftlichen Bearbeitung und Auswertung übergeben. Nach etlichen Jahren wurde der fotografierte und verwertete Fund am 7. November 2008 dem Museum von Me?imurje in ?akovec zurückgebracht. Nach dem Bericht über die Fundumstände (TOMI?I? 1985) des auf dieser Stelle bearbeiteten Münzfundes (ŠIMEK 1990: 20, Nr. 8 ; 1997: 246, Nr. 953) entnimmt man, dass am 21. März 1984 der Museumsdirektor des Museums von Me?imurje in ?akovec über einen grösseren Münzfund benachrichtigt wurde. Zu dieser Zeit wurden im südlichen, Buzovec genannten Stadtteil (?akovec-Jug), Grabungen für die Kanalisation der neugebauten Reihenhäuser („Stambeni nizovi” ; genaue Position 46º 18′/ 16º 26′) durchgeführt, wobei der Arbeiter Ivan Lepoglavec, beschäftigt beim Bauunternehmen „Me?imurje”, in der Tiefe von 30 cm eine Menge Silbermünzen gefunden hatte (HA?EK 1984 ; Abb. 3). Zwischen dem 21. und 23. März 1984 hat ein archäologisches Team (Željko Tomi?i?, Josip Vidovi?, Vladimir Kalšan, Branimir Šimek) des Museums von Me?imurje das Fundgebiet untersucht und dokumentiert (Abb. 1-2), wobei noch weitere Münzen und Fragmente eines Tongefässes gefunden wurden. Im Ganzen kamen 846 Exemplare in die Mittelalterliche Sammlung der Archäologischen Abteilung des Museums. Ueber die wahre Zahl der gefundenen Münzen kann man nur spekulieren, jedoch scheint es, dass nur wenige Stücke auf den numismatischen Markt gebracht wurden. Weitere Exemplare könnten sich noch in Privathänden befinden - genau wie im Fall des ähnlichen Münzfundes von Šagudovec bei Marija Bistrica von 1972 (MIRNIK 1981: 103, 442), der jedoch zur Gänze zerstreut worden ist. Anscheinend kamen keine Friesacher Pfennige aus diesem Fund auf den Markt. Alle Münzen wurden bis zum 15 Juli 1984 von Branko Šimek konserviert. Bald danach wurde auch ein kurzer Bericht über die Fundumstände und den Inhalt des Hortfundes veröffentlicht (TOMI?I? 1985). Wegen der geographischen Lage im Nahbereich des Grenzlandes (Kernland des Friesachers) können wir seinen Inhalt als einen Heimatfund betrachten. Diese Tatsache wird durch das extrem starke Auftreten von Hälblingen noch unterstrichen. Auch weiter östlich nahmen die wegen ihrer inneren Güte beliebten Friesacher als Oberwährung (Geld von hervorragender Qualität) nach ihrem Gewicht (Stückzahl) die Hauptrolle bis zur Zeit des Mongolensturmes 1240/41 ein. Im ungarischen Währungsraum hätte man sich bei Bedarf an kleineren Nominalen (Stückelungen) daher praktisch durch Teilung der Pfennige behelfen können. Ein Faktum, wie es im Kerngebiet dieser Währung vor Ausgabe der Hälblinge praktiziert wurde. Dies zeigt uns der Fund von Dürnstein (vergraben um 1168), der 36 halbierte Pfennige Read the rest of this entry »

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