Salzburger Numismatische Nachrichten

(Salzburger) Münzgeschichte aus Handel, Museen und Wissenschaft - von Münzhandel Peter Macho

12 Dukatenmedaille Salzburg 1912 bei der WAG Auktion 74, 23.11.2015

November 9th, 2015 by Peter Macho

 

WAG Auktion 74: 12 Dukatenmedaille Salzburg

Ein hochbedeutendes Unikat wird bei der Westfälischen Auktionsgesellschaft versteigert:

Haus Habsburg
Goldmedaille zu 12 Dukaten 1912. Staatsmedaille für Bildende Kunst, verliehen auf der Ausstellung in Salzburg an den deutschen Maler Charles Vetter (*1858 Kahlstädt bei Scheidemühl in Ostpreußen, +1941 München). Brustbild des Kaisers nach rechts / Drei jubelnde Frauen unter Schrifttafel. Macho -, Hauser -. 42,1 mm, 41,85 g., Rufpreis 1600.- Euro

Zu Charles Vetter (aus Wikimedia Commons, the free media repository) :

Deutscher Maler, geb. 1.5.1858 in Kahlstädt bei Scheidemühl in Ostpreußen (Posen), gestorben 21.3.1941 in München.

Leben und Werk:   1881 Studium München, 1889 erste Ausstellung in München, 1892 Mitbegründer der “Secession”, 1900-41 Mitglied “Allotria”, 1926 Ernennung zum “Professor für bildende Kunst”, 1926-28 Mitglied “Die Türmer”, Künstlergruppe “Isar” und zahlreiche weitere, schuf rd. 2000 Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, davon rd. 100 speziell nur für Familienmitglieder sowie seine Freundin und seinen Sohn. Teilnahme an rd. 100 Ausstellungen in München, London, Salzburg, Baden-Baden, Mannheim, Halle, Hamburg, Hildesheim, Osnabrück, Essen, Königsberg usw., Ehrenmedaillen 1891 (London), 1906 und 1912 (Salzburg)

Literature: Zimmermann, Peter: Charles Vetter: Biographie und Werkverzeichnis, Hamburg/München 2013

Die in Wien geprägte Medaille fehlt in meinem und Peter Hausers Medaillenbuch, durch das Einsetzen des Namens und Ortes im Stempelfeld oben konnten personalisierte vollgeprägte Originale des selben Motives mehrfach hergestellt werden.

Der Empfänger wurde dadurch höher gewürdigt als bei den üblichen händischen Gravuren in Preismedaillen.

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Denar mit der ältesten SALZBURG - Umschrift bei der Auktion des Warschauer Zentrum für Numismatik, 7.11.2015

Oktober 11th, 2015 by Peter Macho

 

Bild: Warschauer Zentrum für Numismatik, Auktion 62, Los 146; Denar Heinrich 2.

Nachdem am 30.9. bei Künker der einzige Goldgulden Sigismund von Volkersdorfs für 85.000.- Euro versteigert wurde, reisst die Reihe der mittelalterlichen Raritäten auf Auktionen nicht ab:  Das Warszawskie Centrum Numizmatyczne  bietet am 7. November unter der Losnummer 146 folgende Münze an:
Germany /Deutsches Reich/ - Bayern - Salzburg, Erzbistum - Kg. Heinrich II. 1002-1024; denar 1009-1024, Salzburg; Aw: Popiersie w prawo; Rw: Krzy? z kó?kiem, trójkulkami i klinami w k?tach; Hahn 92A; srebro 1.12 g, gi?ty, rzadki - GRADE: III+

Der Denar stammt aus der Zeit um 1020 und ist die erste Salzburger Münze die den deutschen Namen SALZPURCH in der Umschrift aufweist. Sie stellt somit ein Schlüsselstück innerhalb der Salzburger Numismatik dar, das in den meisten Museumssammlungen der Welt fehlt.
Auffällig an dem Stück ist nicht nur diemit dickeren Buchstaben geschnittene fehlerfreie Umschrift sondern auch das von den anderen Denaren dieser Zeit abweichende (besser strukturierte) Porträt Heinrich  2. . Der Münzmeister FRIZ ist auf der Münze genannt.
Der Rufpreis (umgerechnet 200.- ! Euro)  steht in keiner Relation zum Wert dieser Rarität !

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Numismatische Herbsttermine in und um Salzburg:

September 14th, 2015 by Peter Macho

Der Herbst 2015 bringt einige wichtige Termine für Salzburgsammler und Freunde der (Salzburger) Numismatik:

Frühwald: Leopold 1.

25./26. September 2015, Auktionshaus Frühwald, Salzburg:
Versteigerung einer hochbedeutenden Spezialsammlung Kaiser Leopold 1. mit unzähligen Raritäten in Gold und Silber, insgesamt über 1600 Münzen.

Anlässlich dieser Versteigerung hält der Kustos für Numismatik des Salzburg Museums, Hr. Christoph Mayrhofer einen Vortrag über die Münzpolitik Kaiser Leopolds und deren Einflüsse auf das Erzbistum Salzburg.
Die Teilnahme am Vortrag ist beschränkt, Anfragen bitte an das Auktionshaus Frühwald.

26. September 2015, Auktionshaus Frühwald, Salzburg:
Ab 14:00 Uhr wird auf der 116.Auktion ein bedeutender Posten Salzburger Münzen versteigert. Unter den 122 angebotenen Stücken finden sich ausgesuchte Seltenheiten und einige Mehrfachdukaten.

Sammlung NUMITOR - Künker

30. September 2015, Auktionshaus Künker, Osnabrück:
Versteigerung der Sammlung NUMITOR, 240 ausgewählte Salzburger Münzen und Medaillen.
Es handelt sich um die bedeutendste Salzburg Auktion seit dem Jahr 1996. Angeboten werden die Goldgulden Pilgrims und Sigismund von Wolkersdorfs, der Antrittstaler 1709 Harrachs, ein zehnfacher erhabener Turmdukat 1594, der dreifache Dukat auf die Aufstellung des Münzwerkes 1766 und unzählige weitere museale Raritäten.
Diese Auktion ist jetzt schon Bestandteil der Salzburger Münzgeschichte!

3.Oktober 2015, Stadthalle Wels:

MÜNZBÖRSE WELS

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Mag. Erich Erker, Kustos der Spängler Sammlung

14. Oktober 2015,  19:00 Uhr, SALZBURGER NUMISMATISCHE GESELLSCHAFT, Salzburg:
Vortrag  Mag. Erich Erker: „In der Cassatruchen war vorhanden …” - Die Münzlisten in den Verlassenschaftsinventaren der Familie Spängler aus dem 18. Jahrhundert.
Ort: Gasthaus Krimplstätter, Müllner Hauptstrasse 31, Salzburg - Mülln, 1. Stock. Der Eintritt ist frei, interessierte Gäste willkommen, aus Platzgründen bittet die SNG um Anmeldung.

Taler 1574 Hall m.GGst.1681 (Bild: Künker am Dom, München)

7.November 2015, TIROLER NUMISMATISCHE GESELLSCHAFT, Hall:
Anlässlich des numismatischen Wochenendes in Hall hält Buchautor Dr. Helmut Zöttl einen Vortrag zum Thema “Gutes Geld - böses Geld” - Beischläge und Münzmerkung 1681.

8.November 2015, TIROLER NUMISMATISCHE GESELLSCHAFT, Hall:

MÜNZBÖRSE HALL

Elektron Hekte (Bild MA shop RUNDE GESCHICHTE Florian Haymann)

25. November 2015, 19:00 Uhr, SALZBURGER NUMISMATISCHE GESELLSCHAFT:
Vortrag Dipl-Ing. Leopold Guttenbrunner  „Elektron aus Kleinasien - die ersten Münzen”. (mit Anschauungsmaterial)
Ort: Gasthaus Krimplstätter, Müllner Hauptstrasse 31, Salzburg - Mülln, 1. Stock. Der Eintritt ist frei, interessierte Gäste willkommen, aus Platzgründen bittet die SNG um Anmeldung an sng@salzburger-geschichte.at
 

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Auktion 115 Frühwald, 1./2.8.2015: 114 Salzburger Münzen

Juli 21st, 2015 by Peter Macho

Auktionen Frühwald: Reichsbatzen 1724 des Franz Anton Harrach

Dr. Frühwald bietet auf seiner 115. Auktion 114 Lose mit Salzburger Münzen, Medaillen und Notgeld an. Neben einer Serie seltener Salzburger Medaillen des 19. Jahrhunderts finden sich Kleinmünzen in  ausgewählter Erhaltung !

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Bedeutende Salzburg- E Auktion Künker, 9.7.2015, 18:00

Juli 7th, 2015 by Peter Macho

 

Johann Jakob, Halbtalerklippe mit den gotischen Heiligen

Künker versteigert am 9. Juli eine Sammlung von 103 Salzburger Münzen, darunter viele Lots und einige der seltensten Klippen des Erzbistums. Die Rufpreise sind grossteils extrem niedrig, oft nur bei etwa 20 % des Wertes. Sehen Sie hier bei SIXBID:

http://www.sixbid.com/browse.html?auction=2093&search=salzburg

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Seltene Salzburger Pfennige bei Auktion AMS-Sonntag, 8.Juni 2015

Juni 7th, 2015 by Peter Macho

Das Auktionshaus AMS Sonntag bietet neben einem hochseltenen Denar Erzbischof Balduins drei weitere Salzburger Pfennige des Typs, der vor drei Jahren neu aufgetaucht ist, an. Die Pfennige sind auch hier als Münzstätte Laufen beschrieben, obwohl es sich eindeutig um Prägungen aus der Stadt Salzburg handelt. Der dritte Pfennig hat deutliche Reste der Umschrift SALZBURC und sollte auf der Vorderseite die RUPERTUS Umschrift haben.

1195 erhielt Erzbischof Adalbert eine Urkunde von König Heinrich 6. aus Mailand, in der sein alleiniges Münzrecht (seit 996) bestätigt wird. Die neu aufgetauchten Pfennige passen in die Zeit des Endes der Münzstätte Laufen, die ausdrückliche Nennung des Münzstättennamens SALZPURC  würde in Zusammenhang mit der Urkunde Sinn geben.

Beschreibung von AMS :

AMS Auktion 21, Nr.463: Denar Balduin

Balduin 1041-1060
Denar um 1050. Brustbild mit Krummstab nach rechts / Säulentempel mit sechs Säulen, Spitzdach und zwei Stufen. CNA A 22, Hahn 108. 0,93 g
selten, gewellt, schön-sehr schön

AMS Auktion 21, Nr. 465: Pfennig Salzburg

Adalbert II. von Böhmen 1168-1177, 1183-1200
Pfennig 2. Hälfte 12. Jh. -Laufen-. Mitriertes Brustbild des Bischofs von vorn mit Buch und Krummstab / Dreitürmige Burganlage mit rundbogigem Tor über bogiger Mauer, darüber Mittelturm mit Pultdach zwischen zwei zinnenbewehrten Seitentürmen. Pr. -, CNA - vgl. A 33 und A 34. 0,55 g
äußerst selten, sehr schön

AMS Auktion 21, Nr. 466: Pfennig Salzburg

Adalbert II. von Böhmen 1168-1177, 1183-1200
Pfennig 2. Hälfte 12. Jh. -Laufen-. Ähnlich wie vorher, jedoch links im Feld über dem Buch ein Stern und der Mittelturm auf der Rückseite mit glattem, oberen Abschluß. Pr. -, CNA - vgl. A 33 und A 34. 0,94 g
äußerst selten, Prägeschwächen, sehr schön

AMS Auktion 21, Nr. 467: Pfennig Salzburg

Adalbert II. von Böhmen 1168-1177, 1183-1200
Pfennig 2. Hälfte 12. Jh. -Laufen-. Mitriertes Brustbild des Bischofs mit Krummstab nach rechts, dahinter im Feld ein Stern / Dreitürmige Burganlage mit zinnenbewehrter Mauer und Seitentürmen sowie hohem Mittelturm mit Pultdach . Pr. -, CNA -. 0,83 g
äußerst selten, Prägeschwächen, schön-sehr schön/sehr schön-vorzüglich

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Excursion der Salzburger Numismatischen Gesellschaft in die Schweiz, Tag 2: Das Münzkabinett Winterthur

Mai 24th, 2015 by Peter Macho

Villa Bühler; Das Münzkabinett Winterthur
Münzkabinett Winterthur

Am 18. April besuchte die Salzburger Numismatische Gesellschaft Winterthur in der Schweiz. Ziele waren das Museum Oskar Reinhart und das Münzkabinett Winterthur. Das Museum Oskar Reinhart beinhaltet eine der bedeutendsten privaten Bildersammlungen. Sie wurde nach dem Tod des Sammlers 1965 der Stadt Winterthur vermacht. Siehe:

http://www.museumoskarreinhart.ch/de/oskar-reinhart/der-sammler.html

Die Gruppe der SNG im Museum Oskar Reinhart

Karl Spitzweg  Graf Firmian

Nach dem Museumsbesuch war Zeit für einen Stadtbummel bevor wir uns mit Lic.phil Benedikt Zäch, dem Leiter des Münzkabinetts zum Mittagessen trafen.

Winterthur    Winterthur

Nach dem hervorragenden Mahl in der Pizzeria “La Pergola”  führte uns Benedikt Zäch in sein Reich: Das Münzkabinett Winterthur hat seinen Sitz in einer wunderschönen Gründerzeitvilla, die inmitten eines riesigen Naturgartens liegt. Unser Besuch fiel auf den vorletzten Tag der Sonderausstellung “MOMENTE DER EWIGKEIT - Italienische Medaillen der Renaissance”.

Lic.phil Benedikt Zäch (rechts) und SNG Excursionsteilnehmer

Zuerst erfuhren wir einiges über die Struktur und Arbeit des Münzkabinetts: Das Winterthurer Kabinett ist eine der wenigen Sammlungen, die keinen lokalen/regionalen Sammlungsauftrag hat. Daher ist es möglich, sich mit der Münz- und Geldgeschichte der ganzen Welt zu beschäftigen

Die Sammlung ist berühmt für ihre griechischen und römischen Münzen, doch das Münzkabinett beinhaltet auch eine der grössten Sammlungen eidgenössischer Münzen und eine einmalige Spezialsammlung “St. Gallen”. Vom Erzbistum Salzburg finden sich leider nur fünf (häufige) Umlaufmünzen.
Derzeit ist Benedikt Zäch bemüht, des Bereich islamische Prägungen auszubauen.

Momente der Ewigkeit:

Aus der Ausstellung: “Momente der Ewigkeit” Aus der Ausstellung: “Momente der Ewigkeit” Aus der Ausstellung: “Momente der Ewigkeit”

Benedikt Zäch; ausgewählte Stücke aus dem Münzkabinett Winterthur
Nach der Ausstellungsbesichtigung zeigte uns Benedikt Zäch noch einige ausgewählte Schweizer und antike Münzen, die Salzburger und die im Aufbau befindlichen islamischen Stücke.

Momente der Ewigkeit...
….bedingt durch die Münzbegeisterung der Herren erfuhr der Ausstellungstitel für die Damen (gegen Ende) eine weitere Bedeutung.

WIR DANKEN BENEDIKT ZÄCH FÜR DIE WUNDERBAREN EINBLICKE INS MÜNZKABINETT WINTERTHUR !

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Das Mattseer Stiftsmuseum - Hort Salzburger und Passauer Kunstwerke

Mai 20th, 2015 by Peter Macho

 Barockengel  Schatzkammer

Zum internationalen Museumstag am 17.5. fanden im Stiftsmuseum Mattsee zwei Sonderführungen statt. Um 14:00 Uhr führte OSR Schuldir.i.R. Hannes Maringer, ein profunder Kenner der Mattseer Geschichte etwa 40 interessierte Besucher durch die Ausstellungsräume im Stift.Er erlebte als Zeitzeuge noch die Bergung der ungarischen Stephanskrone im Jahr 1945 mit.

Das Stiftsmuseum ist aus personellen Gründen nur Freitag bis Sonntag stundenweise geöffnet. Siehe http://www.stiftmattsee.at/de/museum/index.asp?dat=%C3%96ffnungszeiten+und+Preise&id=47&title=%C3%96ffnungszeiten+und+Preise . Dennoch ist ein Besuch sehr empfehlenswert, da im im fast 1300 Jahre alten Stift, das fast 1000 Jahre zu Passau gehörte, bedeutende Salzburger und Passauer Kunstschätze zu sehen sind !

OSR. Hannes Maringer  Museumstag 2015: Guter Besuch im Stiftsmuseum Mattsee
Bestens besucht: Die Führung von OSR. Maringer.

Aus der Schatzkammer des Stiftsmuseums:

Monstranz, Detail   Monstranz, Detail  Kelch

  Kelch, Detail

Aus der Bibliothek:

 Bibliothek, Stift Mattsee  Bibliothek, Stift Mattsee

Bibliothek, Stift Mattsee  Bibliothek, Stift Mattsee

Bibliothek, Stift Mattsee Bibliothek, Stift Mattsee

In den Vitrinen der Bibliothek sind die Originalprägestempel der Mattseer Jubiläumsmedaillen von 1877 ausgestellt:

Patrizenstempel der Stiftsansicht der beiden Mattsee Medaillen  Stempel mit deutscher Inschrift (Macho 120 f) Stempel mit lateinischer Inschrift (Macho 116 f) Stempel der Mattseer Stiftsjubiläumsmedaille 1877 (Macho 116 f)

 Weitere Bilder aus dem Museum: Read the rest of this entry »

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15. Münzbörse Spitz, Vortrag Prof. Hubert Emmerig

Mai 11th, 2015 by Peter Macho

Münzbörse Spitz unter bewährtem Polizeischutz  Alter Hauptplatz von Spitz  Prof. Emmerig zeigt einen Salzburger Pfennig aus dem Münzfund von Scheibbs

Von 8. bis 9. Mai fand das 15. numismatische Wochenende in Spitz in der Wachau statt. Die Veranstaltung begann am Abend des 8. Mai mit der feierlichen Eröfffnung im Prunksaal des Schlosses Spitz. Nach den Begrüssungsworten durch Obmann Otto Ruske und schönen musikalischen Einlagen sprach Prof. Hubert Emmerig zum Thema: “Der Scheibbser Münzfund aus der Mitte des 15. Jahrhunderts - Eine Quelle zum Geldumlauf in Niederösterreich”.Der ursprünglich angekündigte Vortrag von Prof. Wolters entfiel wegen Krankheit des Vortragenden.

Sehr guter Besuch beim Vortrag  Otto Ruske, Obmann der Niederösterreichischen Numismatischen Gesellschaft

Eröffnung durch Otto Ruske

 Musikalische Einlagen

Musikalische Einlagen

Vortrag Prof. Hubert Emmerig   Prof. Hubert Emmerig, Institut für Numismatik, Universität Wien

Vortrag Prof. Hubert Emmerig

 Im Vortrag erfuhren wir über das Mengenverhältnis der Pfennige und Hälblinge des 15. Jahrhunderts im Geldumlauf und die Herkunftsländer (dominierend Österreich, dann Bayern). Eine detaillierte Beschreibung des Münzfundes findet man in: Emmerig, Hubert / Alram, Michael: Der Münzfund von Scheibbs (um 1440/50)., in: NZ 118,Teil 2,Wien 2011, S. 291-356 .

 Am nächsten Tag fand die gut besuchte Münzbörse im Hotel “Goldenes Schiff” statt, die am frühen Nachmittag mit der traditionellen Tombola endete. Wir gratulieren Otto Ruske für die perfekte Organisation !

Abschlusstombola bei der Münzbörse Spitz

Tombola; immer DER MANN IM HINTERGRUND: OTTO !!!!


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8. Mai, 19:30, Spitz: Maximinus Thrax und die Schlacht am Harzhorn -Numismatische Perspektiven

Mai 7th, 2015 by Peter Macho

Münzbörse Spitz, 8. Mai, 19:30

Vortragsabend im “Renaissance-Schloss” Spitz, Schlossgasse 3
Freitag, 08. Mai 2015, 19.30 Uhr

Univ.-Prof. Dr. Reinhard Wolters M. A. (Universität Wien)
spricht zum Thema: “Maximinus Thrax und die Schlacht am Harzhorn -Numismatische Perspektiven”

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