Salzburger Numismatische Nachrichten

(Salzburger) Münzgeschichte aus Handel, Museen und Wissenschaft - von Münzhandel Peter Macho

Rarität am 18.11 im Dorotheum: Zwitterhalbtaler 1567 Johann Jakob

November 16th, 2014 by Peter Macho

Halbtaler 1567 unedierte Variante mit sitzendem Heiligen

Beschreibung des Dorotheums: Johann Jakob Khuen v. Belasi  1/2 Taler 1567. Av: IOAN (N retrograd) IAC D G AREPS SALZ APoSE LEG, mit einfachen Punkten getrennt, unter Kreuz, Mitra und Krummstab Stiftsund Familienwappen, sowie 1567 zwischen Punkten. Rv: SANC: RVDBERTVS: EPVS: SALZBVRG:, sitzender Heiliger mit Salzfass und Krummstab. Zöttl und Probszt-, fehlt Typ/ Jahr. B/R- (Av. vgl. 1161/ Rv. vgl 1146) =14,30 g selten!= (gelocht, leichte Überprägungsspuren und Graffiti) III

Der Halbtaler 1567 ist mit der Rückseite des Halbtalers ohne Jahr gekoppelt. Damit ist klar, dass die Halbtaler / Taler ohne Jahr ab mindestens 1567 geprägt wurden.

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25 Jahre SNG - Salzburg, 18.10.2014

Oktober 20th, 2014 by Peter Macho

Die 25 Jahr Feier der Salzburger Numismatischen Gesellschaft begann mit einer von Christoph Mayrhofer konzipierten numismatischen Führung durch die Altstadt von Salzburg. Pünktlich um 10:00 Uhr fanden sich Gäste aus Wien, Nieder- und Oberösterreich, Kärnten, Tirol und Vorarlberg bei Schwanthalers Mozartstatue ein.

10:00 Treffpunkt Mozart zur numismatischen Führung

Bei Kaiserwetter (oder sagt man bei uns Erzbischofswetter?) führte Regina Huemer die Gruppe zu den Wirkungsstätten der Salzburger Münzmeister.

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 Um 14:00 Uhr begannen die Festvorträge im prächtigen Ständesaal des Salzburg Museums. Mag. Peter Husty, der Leiter des Salzburg Museums “Neue Residenz” begrüsste die SNG und die mittlerweile zahlreichen Gäste.

 Mag. Peter Husty, Salzburg Museum    Ständesaal im Salzburg Museum

 Anschliessend sprach Dr. Peter F. Kramml, Obmann der “Freunde der Salzburger Geschichte” und der “Salzburger Numismatischen Gesellschaft” einleitende Worte.

 Dr. Peter F. Kramml, Obmann der “Freunde der Salzburger Geschichte”    Info und Süsses für die Gäste

 Der erste Vortrag von Dr. Martin Hirsch von der Staatlichen Münzsammlung - Münzkabinett München führte in die Zeit der Kreuzzüge. In den letzten 15 Jahren wurden im Gebiet des Rupertiwinkels (über 1000 Jahre Salzburger Gebiet; heute Bayern) zwei bedeutende Münzfunde gemacht (Teisendorf und Obing), die für die Typologie, zeitliche Abfolge und Zuordnung zu den Prägestätten Salzburg-Stadt und Laufen neue Perspektiven eröffneten. Dr. Hirsch bot einen Überblick aller Funde (angefangen mit Reichenhall 1753) und zeigte ausgewählte Beispiele seltener Fundmünzen und die Möglichkeiten zeitlicher Abfolgen am Beispiel der Pfennige mit Domdarstellungen.

Dr. Martin Hirsch, Staatliche Münzsammlung München      Salzburger Pfennig

Domansichten auf Pfennigen des 12. Jahrhunderts

 Die Kuratorin Mag. Anna Fabiankowitsch entführte uns dann von Bayern in das Münzkabinett des Kunsthistorischen Museums in Wien. Die Salzburg Sammlung in Wien, die neben München eine der beiden grössten der Welt ist, beinhaltet neben unzähligen mehrfachen Goldstücken den einzigen Goldabschlag des Rübentalers von 1504. Den grössten Zuwachs erhielt sie vor ca. 100 Jahren mit dem Erwerb der Sammlung des Salzburger Altbürgermeisters Gustav Zeller. Frau Mag. Fabiankowitsch zeigte neben den bedeutendsten Goldraritäten auch das Inventarbuch, in dem der Vater Gustav Zellers die Übergabe der Sammlung an seinen Sohn dokumentierte.

Fr. Mag. Anna Fabiankowitsch, Kuratorin am Münzkabinett des Kunsthistorischen Museums Wien

 In der Pause gab es Gelegenheit für erste numismatische Gespräche (und ein hervorragendes Buffet).

 SNG  Wiener Handel / Wachauer Numismatische Gesellschaft

Tiroler / Vorarlberger Numismatische Gesellschaft    SNG, Mitte: Mag. Ulrich Höllhuber, Leiter der SNG

 Nach der Pause kam Salzburg zum Zug: Mag. Erich Erker, der Kurator der Spängler Sammlung sprach über die Ikonographie der Salzburger Gepräge. Er zeigte die Entwicklung der Traditionen der Heiligendarstellungen (Rupert und Virgil) im Vergleich mit anderen geistlichen Fürstentümern (Mainz, Olmütz,..), dann demonstrierte er eindrucksvoll die Entwicklung der geistlichen Wappendarstellungen auf Münzen und konnte diese auf die römischen (vaticanischen) Vorbilder aus der 2. Hälfte des 16.Jahrhunderts zurückführen.

Mag. Erich Erker, Kurator der Spängler Sammlung     Ikonographie

 Den Abschluss bildete der Vortrag des Leiters der Sammlung Numismatik und Geldwertzeichen am Salzburg Museum, ChristophMayrhofer. Er sprach über den Salzburger Medailleur und Stempelschneider Paul Seel, der als “Allroundgenie” nicht nur die Münzen und Medaillen dreier Erzbischöfe kreierte, sondern auch Siegelstöcke, Wallfahrtsmedaillen und die Druckplatten für unzählige Kupferstiche schuf. Als aussergewöhnlich darf gelten, dass Paul Seel die grossen Amtssiegel der Erzbischöfe mit seiner Signatur PS versehen hat ! Bei der Untersuchung der Seelschen Wallfahrtsmedaillen stiess Chistoph Mayrhofer auf eine weitere Entdeckung: Der “Medailleur” Georg Messenlechner, ein Zeitgenosse Seels, war gar kein Medailleur sondern Verleger, der die Medaillen bei Seel und anderen in Auftrag gab.
Mit diesen interessanten Forschungsergebnissen endete der numismatische Vortragsnachmittag.

 Christoph Mayrhofer, Sammlung Numismatik und Geldwertzeichen, Salzburg Museum   img_0212.JPG

 Der numismatische Tag fand senen Ausklang mit einem gemeinsamen Abendessen im neu und vorbildlich renovierten Gasthof GOLDENE KUGEL in der Salzburger Altstadt.

Abendessen in der Goldenen Kugel, Salzburg

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Erster Bombenangriff auf Salzburg heute vor 70 Jahren

Oktober 16th, 2014 by Peter Macho

Am 16. Oktober 1944 erreichte der 2. Weltkrieg die Stadt Salzburg.

“Vor dem 16. Oktober 1944  gab es zahlreiche Luftalarme in der Stadt, denen keine Angriffe folgten. Die meisten Salzburgerinnen und Salzburger hofften, dass die Stadt Mozarts und der Festspiele verschont bleiben würden. Außerdem verbreitete sich das Gerücht, Winston Churchill sei im Salzburger Sanatorium Wehrle zu seiner vollsten Zufriedenheit behandelt worden und habe deswegen Luftangriffe auf Salzburg untersagt.
Am 16. Oktober 1944 fielen die ersten Bomben auf die Stadt. Aber nur ein Teil der Bevölkerung hatte in den Luftschutzeinrichtungen und Kellern Schutz gesucht, denn bis dahin war ohnehin „nie etwas passiert”.  Daher forderte der erste Bombenangriff mit 245 Toten die meisten Opfer der insgesamt 15 Luftangriffe. Unzählige Verletzte mussten von Rettungs- und Aufräumungstrupps aus den Trümmern geborgen werden. Die Stadt bot ein schockierendes Bild der Verwüstung. Zerstört bzw. stark beschädigt wurden unter anderem die Domkuppel, das Kaiviertel (zahlreiche Häuser der Kaigasse), das Bürgerspital und die Bürgerspitalskirche St. Blasius, das Salzburger Museum Carolino Augusteum, Mozart Wohnhaus am Makartplatz und das Gebiet um den auptbahnhof.  146 Gebäude wurden total zerstört, 73 schwer, 90 mittelschwer und 210 leicht beschädigt. 2.362 Menschen verloren ihre Wohnungen, 129 Menschen konnten lebend ausgegraben werden. ” QUELLE: http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Bomben_auf_Salzburg

Im folgenden sind Fotos aus dem Erinnerungsalbum von Ignaz Spitzauer (dem letzten Lokführer auf der Gaisbergbahn bis 1929 und danach Schulwart in der Realschule)  gezeigt. Das Album legte Ignaz Spitzauer in den 1960/70er Jahren an.

Aus numismatischer Sicht verursachten die Bombenangriffe den Verlust der Münzsammlung des Salzburg Museums, da diese (zum Schutz vor Bomben) in das Salzbergwerk nach Hallein verlagert wurde und dort kurz nach Kriegsende von den amerikanischen Besatzern nach Amerika verschleppt wurde. (vgl.: Peter F. Kramml: Die Münzsammlung des Salzburger Museums, in: Mayrhofer/Rohrer, 1000 Jahre Salzburger Münzrecht, Salzburg 1996, S. 271-278)

 Spitzauer Album 1

 Spitzauer Album 2

 Spitzauer Album 3

 Spitzauer Album 4

Spitzauer Album 5

 Spitzauer Album 7

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Eine “Salzburger” Münze die es gar nicht geben dürfte

Oktober 12th, 2014 by Peter Macho

20 Kreuzer 1814 C Prag mit Titel SALZBURG (Peus 413)

Bei der Auktion 413 von Busso Peus, Frankfurt, findet sich folgendes 20 Kreuzer Stück: Franz I. (II.), 1792-1835, bis 1806 Deutscher Kaiser 20 Kreuzer 1814 C, Prag, mit Titel LO.SAL.WIRC.  J. 173 F Herinek 739 Äußerst selten.

Hier hat der Stempelschneider  in Prag in die falsche Vorlagenkiste gegriffen. Nach dem Ende des selbständigen Erzstifts 1803 regierte Kurfürst Ferdinand, der Bruder von Kaiser Franz 2. (beide wurden in Florenz 1768/1769 als Söhne Kaiser Leopold 2. geboren) bis 1806 das Erzstift. Ab 1804 bis 1806 erscheint auf den 20ern von Kaiser Franz der Titel D. LOTH. VEN. SAL.  (Herzog von Lothringen, Venetien und Salzburg).  1806 bis 1810, als Salzburg Kronland des Kaisertums Österreich wurde, lautete die Umschrift D. LO. SAL. WIRC. ( Herzog von Lothringen, Salzburg und Würzburg).  Von 1810 bis 1816 wurde Salzburg Bayern zugesprochen, ab 1816 (Salzburg kommt endgültig zu Österreich)  endet die Auflistung Salzburgs auf österreichischen Münztherrentiteln, Salzburg wird endgültig Bestandteil Österreichs.

In Prag wurde 1814 versehentlich ein Reversstempel von 1806, 7, 8 oder 9 als Muster verwendet. Die grosse Seltenheit der Münze zeigt das schnelle Erkennen des Irrtums. Eine grössere Menge dieser Münzen im Umlauf hätte zu diplomatischen Misstimmigkeiten mit dem Königreich Bayern geführt !

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Salzburger Numismatische Gesellschaft (SNG) 1989-2014 Die älteste Freunde-Sektion wird 25

Oktober 8th, 2014 by Peter Macho

DER FOLGENDE BERICHT WURDE VON MAG. ULRICH HÖLLHUBER, LEITER DER SALZBURGER NUMISMATISCHEN GESELLSCHAFT UND LEITER DES MUSEUMS BACHSCHMIEDE IN SALZBURG/WALS VERFASST UND IST IN: SALZBURG ARCHIV , SCHRIFTENREIHE DES VEREINES “FREUNDE DER SALZBURGER GESCHICHTE”, BD. 35, SALZBURG 2014, S.465-490 ERSCHIENEN. Text: U.Höllhuber, Fotos: SNG / privat. Der Bericht wurde fürs Internet adaptiert, Kopien oder auszugsweise Verbreitung sind unter Angabe OBIGER QUELLE gestattet.

Salzburger Numismatische Gesellschaft (SNG) 1989-2014 Die älteste Freunde-Sektion wird 25.

von Ulrich Höllhuber

Es begann im Frühjahr 1988. Mag. Peter Macho, damals Kassier der Freunde der Salzburger Geschichte und leidenschaftlicher Sammler von Salzburger Geprägen, hatte die Idee, eine Münzausstellung im Romanischen Keller der Salzburger Landes-Hypothekenbank in Salzburg durchzuführen.

In der Folge wurde zwischen April und Dezember 1988 ein sehr erfolgreiches Ausstellungsprojekt realisiert, das letztlich zur Gründung der Salzburger Numismatischen Gesellschaft im Jahr 1989 führen sollte. Nachdem Vereinsobmann Dr. Peter F. Kramml die Ausstellungsidee aufgegriffen und die Unterstützung der Freunde der Salzburger Geschichte bei der Umsetzung zugesichert hatte, begann eine von viel persönlichem Engagement getragene Vorbereitungsphase.

Mag. Peter Macho und Günther Rohrer stellten aus ihren privaten Sammlungen Münzen von der Antike über das Mittelalter bis zur Neuzeit zur Verfügung. Das Salzburger Museum Carolino Augusteum beteiligte sich ebenfalls mit seltenen Geprägen, das Kunsthistorische Museum stellte Galvanos der gesuchtesten numismatischen Raritäten Salzburgs zur Verfügung. Weitere Exponate kamen vom Keltenmuseum Hallein, aus den Münzkabinetten in Wien und München, dem Heimatmuseum Golling, der Prä- historischen Staatssammlung München und dem Institut für Numismatik und Geldgeschichte der Universität Wien.

Katalog der Münzausstellung Hypo Bank / Freunde der Salzburger Geschichte Salzburg 1988

Katalog zur Ausstellung „Münzen und Medaillen Salzburgs. Gepräge aus zwei Jahrtausenden”, Salzburg 13. 12. 1988 bis 7. 1. 1989.

Salzburger Münzausstellung 1988 im Romanischen Keller der Hypo Bank

Mehr als 400 Exponate der Ausstellung „Münzen und Medaillen Salzburgs, Gepräge aus zwei Jahrtausenden” boten einen informativen Überblick über 2000 Jahre Salzburger Münzgeschichte.

Die Ausstellungsobjekte im Wert von mehr als 2,5 Millionen Schilling wurden in elf, vom Grafiker Volker Ueberreither gestalteten Münzvitrinen, präsentiert, die freundlicherweise von der Landesregierung nach dem Ende der Landesausstellung „Die Bajuwaren” in Mattsee zur Verfügung gestellt wurden. Bei der Eröffnung der Ausstellung durch den Generaldirektor der Landes-Hypothekenbank am 13. Dezember 1988 waren 55 interessierte Ehrengäste, Numismatiker und Sammler zugegen. Plakate, Radio- und Zeitungsberichte sowie ein umfangreicher Ausstellungskatalog, der in einer Auflage von 1200 Exemplaren erschien, sorgten für eine gute Besucherzahl. Die relativ kurze Ausstellung, die nur drei Wochen dauerte, zog die beachtliche Zahl von 831 Besuchern an. Aus dem Erfolg dieser ersten Ausstellung resultierte im Juni und Juli 1989 eine erweiterte Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Keltenmuseum Hallein und dessen sehr engagierten Direktor, Mag. Kurt Zeller, in der Goldgepräge der Salzburger Erzbischöfe und die drei größten Raritäten unter den Salzburger Münzen gezeigt wurden. Auf Initiative von Dr. Helmut Zöttl wurden mit dem Panzerwagen aus der Nationalbank in Wien ein Löwentaler, ein Taler 1803 sowie ein Rübentaler angeliefert. Rudolf Richter, der „Notgeldpapst” gestaltete zudem eine umfangreiche Ausstellung von Halleiner Notgeldmünzen und Notgeldscheinen. Ein neuer, 60 Druckseiten umfassender Katalog mit wissenschaftlichen Beiträgen sowie eine einstündige Rundfunksendung am 10. Juli 1989 mit Fritz Schwärz waren motivierende  Rahmenaktivitäten.

Dieser erfolgreichen Veranstaltung waren aber schon vor 1988 verschiedene numismatische Aktivitäten vorausgegangen. Bereits im Dezember 1982 hielt Günther Rohrer an einem Vereinsabend der 1980 gegründeten „Freunde der Salzburger Geschichte” einen Vortrag über Salzburger Münzen. 1986 und 1987 erschienen in der von Dr. Peter F. Kramml und Günther Rohrer redigierten Vereinspublikation „Salzburg Archiv” bereits erste numismatische Beiträge von Mag. Peter Macho: „Salzburger Ansichten auf Münzen und Medaillen” (Salzburg Archiv 2, 1986) und „Die Weihemedaille des Erzbischofs Sigismund von Schrattenbach” (Salzburg Archiv 4, 1987). Rudolf Richter hielt vor dem Gesamtverein einen Vortrag über „Das Salzburger Notgeld”, dem der Beitrag „Notgeld in Salzburg” im Salzburg Archiv Bd. 6 folgte.

Nach Vorgesprächen im Mai 1988 bei der 45. Münzauktion der Firma Lanz in München und weiteren Gesprächen mit Salzburger Münzsammlern, lud der Vorstand der Freunde der Salzburger Geschichte im Januar 1989 15 Sammler und Wissenschafter zu einem Treffen ein, bei dem die Installierung einer Sektion „Salzburger Numismatik” unter dem Dach der Freunde der Salzburger Geschichte beschlossen wurde. Das konstituierende Treffen der Sektion fand am 21. Januar 1989 im Hotel Elefant statt. Es wurde beschlossen, monatliche Treffen durchzuführen. Alle Mitglieder der Sektion sollten dem Gesamtverein angehören. Die Sektionsleitung übernahm Dir. Josef Leopolder, der ab 1991 auch in den Vorstand der Freunde der Salzburger Geschichte kooptiert war.

Rasch entwickelte sich ein reges Sektionsleben. Im Jahr 1989 fand ein Besuch bei der Tiroler Numismatischen Gesellschaft Read the rest of this entry »

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Salzburg bei Rauch 95, 30.9.-2.10.

September 29th, 2014 by Peter Macho

 Dukatenklippe 1644, Rauch 95  Dukatenklippe 1651, Rauch 95

Das Auktionshaus Rauch in Wien bietet neben 15 anderen Salzburger Münzen zwei wunderschöne Dukatenklippen des Erzbischofs Paris Lodron an. Sehen Sie hier bei SIXBID: http://www.sixbid.com/browse.html?auction=1465&search=salzburg

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Neue Literatur zur Salzburger Numismatik:

September 26th, 2014 by Peter Macho

HÖLLHUBER, Ulrich: Salzburger Numismatische Gesellschaft (SNG) 1989-2014. Die älteste Freunde-Sektion wird 25, in: Salzburg Archiv 35, Salzburg 2014, S. 465-490

PINTZ, Ursula: Die Fundmünzen der Villa Loig - Zeugnisse einer Notmünzstätte?, in: Colloquium Iuvavum 2012 (Archäologie in Salzburg Bd.8; Jahresschrift des Salzburg Museums Bd.56) Salzburg 2014, S. 253-260

TADIC, Antonio: Die Münzfunde vom Georgenberg bei Kuchl, in: Museum Kuchl: Der Georgenberg, Kuchl 2014, S. 77-94

WAGNER, Franz: Der “Segensgestus” ist kein Segensgestus, der “Palmzweig” ist kein Palmzweig. Zu den Darstellungen auf geistlichen Siegeln des Mittelalters an Beispielen aus Salzburg und seinem Umkreis, in: Salzburg Archiv 35, Salzburg 2014, S. 23-86

ZÖTTL, Helmut: Salzburg. Münzen und Medaillen 1500-1810. 2. (gekürzte) Aufl., Verlag Frühwald, Salzburg 2014, 464 S., durchgehend Farbabb.

Quelle: Landesgeschichte Aktuell, Mitteilungen, Berichte, Informationen der “Freunde der Salzburger Geschichte” Nr. 207, 9/10//2014, ZUM SALZBURGER SCHRIFTTUM.

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Über 80 jährige Münzhandelsgeschichte in Salzburg endet: Grünwald schliesst.

September 23rd, 2014 by Peter Macho

 Hans Grünwald, ältester Salzburger Münzhändler             Altes Logo der Münzhandlung Grünwald

Der Salzburger Münzhändler Hans Grünwald (83 Jahre!) schliesst seine Münzhandlung in der Bristolpassage.
Grünwalds Vater Hans gründete die Münzhandlung Grünwald in der Pfeiffergasse etwa in den 1930er Jahren. Diese war vor dem 2. Weltkrieg eine bedeutende Anlaufstelle für Sammler und Händler aus ganz Europa. 1944 wurden grosse Teile der Pfeiffergasse durch Bomben zerstört und Vater Grünwald übersiedelte nach Kriegsende in die Bristol Passage am Markartplatz. Vor 51 Jahren, 1963, trat Hans in die Münzhandlung seines Vaters ein. In den letzten 50 Jahren hat beinahe jeder Sammler, den ich kenne, einige schöne Stücke von Hans Grünwald bekommen. Ich selbst war mit etwa 12 Jahren erstmals bei Grünwald und seine Zweier, Kreuzer und Kleinmünzen, die ich als Schüler erworben habe, bildeten den Grundstock meiner Salzburgsammlung. Viele Jahre später erwähnte er noch öfter, “dass ich bei meinem ersten Besuch kaum über die Pudel gschaut hab”. Lieber Hans, ich und deine Sammler wünschen dir einen langen und schönen Lebensabend !

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Numismatisches Wochenende in Salzburg, 17.-18.10.2014

September 12th, 2014 by Peter Macho

SALZBURG MUSEUM

Am Freitag, 17.10. findet die 110. Auktion (Münzen und Medaillen)  des Auktionshauses Frühwald in Salzburg statt.
Auktionsverlauf Fr, 17. Oktober 2014 ab 09:00 Uhr Sammlung Kaisertum Österreich, ab 14:00 Uhr Allgemein.

Am Samstag, 18.10. sind die Festveranstaltungen zum 25 jährigen Gründungsjubiläum der Salzburger Numismatischen Gesellschaft.

Vormittags findet eine numismatische Führung durch Salzburg statt. ( Anmeldung an sng@salzburger-geschichte.at ).

Von 14-17 Uhr sprechen 4 Expert(inn)en zum Salzburger Münzwesen:

Die Vorträge finden Samstag, 18.10.2014  um 14:00 Uhr bei freiem Eintritt im Ständesaal des SALZBURG MUSEUMS, Mozartplatz 1, 2. Stock, statt.

-Hr. Dr. Martin Hirsch, Staatliche Münzsammlung München:
SALZREICH UND MÜNZREICH - ÜBERLEGUNGEN ZUR AUSSAGEKRAFT DER MÜNZSCHÄTZE DES 12. JAHRHUNDERTS IM SALZBURGER RAUM.

-Fr. Mag. Anna Fabiankowitsch, Kuratorin für Neuzeit, Münzkabinett des KHM Wien:
SALZBURGER SCHÄTZE IM MÜNZKABINETT DES KUNSTHISTORISCHEN MUSEUMS WIEN.

-Hr.Mag. Erich Erker, LLM, Bankhaus Spängler, Numismatik & Archiv:
ZUR IKONOGRAPHIE DER SALZBURGER GEPRÄGE: HERKUNFT UND BEDEUTUNG AUSGEWÄHLTER MOTIVE

-Hr. Christoph Mayrhofer, Leiter der Abteilung Numismatik am Salzburg Museum:
IN METALL GEGRABEN-MÜNZEN, MEDAILLEN, SIEGEL UND KUPFERSTICHE DES SALZBURGER MEISTERS PAUL SEEL.

Im Anschluss ab 18 Uhr gemeinsames Abendessen und Meinungsaustausch. Info und Anmeldung sng@salzburger-geschichte.at

NUTZEN SIE DIE CHANCE, SALZBURG IM HERBST UND BEDEUTENDE NUMISMATISCHE VERANSTALTUNGEN ZU BESUCHEN !

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Seltene Friesacher: Heinrich 4. von Andechs Meranien

September 7th, 2014 by Peter Macho

Pfennig Heinrich 4. von Andechs Meranien, Mzst. Stein

 Ein seltener Pfennig des Heinrich 4. von Andechs Meranien (1204-1228) aus der Münzstätte Stein (CNA C i 5). Das sehr gut ausgeprägte Brustbild zeigt den Herzog mit der Saufeder (Lanze) in der linken Hand und dem Lilienszepter in der Rechten.

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