Salzburger Numismatische Nachrichten

(Salzburger) Münzgeschichte aus Handel, Museen und Wissenschaft - von Münzhandel Peter Macho

Drei seltene Salzburger Medaillen aus der Biedermeierzeit:

April 20th, 2017 by Peter Macho

 

Firmmedaille 1819 St. Peter

Die erste Medaille ist ein handgraviertes Unikat: Firmmedaille des Abtes Albert 4. Nagnzaun von Stift St. Peter für Anton Mathias Eckschlager 1819. Abt Albert stand dem Kloster von 1818 bis 1857 vor.

Anton Eckschlager könnte der 1812 in Maxglan geborene spätere Vikar von Hochfilzen sein, der 1848 als Vikariats Provisor von Bergheim aufscheint, 1854 als Koadjutor in Hallein.

Das Laterankonzil von 1215 formulierte kein Recht, sondern die Verpflichtung zur jährlichen Beichte und Teilnahme an der Kommunion für jeden Gläubigen ab dem kanonischen Unterscheidungsalter (siebtes Lebensjahr).   (Quelle WIKIPEDIA)  Das Alter von 7 Jahren scheint mir daher für diese Zeit für die Firmung möglich; insbesonders unter Berücksichtigung der Zeitumstände (Hungersnot 1817/18 durch Ernteausfälle in ganz Europa und sicher vermehrt höhere Kindersterblichkeit).

Die zweite Medaille wurde ebenfalls am 1. Juni 1819 an einen Salzburger Firmling verschenkt. Beide Firmmedaillen sind entweder süddeutsche oder österreichische Erzeugnisse. Wie noch heute wurden derartige Medaillen von einheimischen Gold/ Silberschmieden vertrieben und graviert.

Firmmedaille verwendet in Salzburg 1819

 

Die dritte Medaille wurde zum 200 jähriges Domjubiläum 1828 geprägt: Diese (sehr seltene) Erinnerungsmedaille war bisher nur in Bronze bekannt und nicht in dieser schönen altvergoldeten Ausführung.

Medaille auf das Domweihjubiläum 1828, Bronze alt vergoldet

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Dir. Josef Leopolder, Gründungspräsident der SNG verstorben

April 18th, 2017 by Peter Macho

Lanz 127, Slg. Leopolder   Josef Leopolder (mit Gustl Esthofer)

Am 16. April 2017 ist Dir. Josef Leopolder, Gründungspräsident der Salzburger Numismatischen Gesellschaft verstorben. Möge er seine numismatischen Diskussionen (hier mit seinem ältesten Münzfreund Gustl Esthofer, der ihm vor Jahren vorausgegangen ist) in den Wolken fortsetzen können !

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Johann Jakob Kuen Belasi Porträtmedaille 1562 aus Florenz:

April 1st, 2017 by Peter Macho

Medaille Johann Jakob Kuen Belasi 1562, FOTO: Sailko, LIZENZ:Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Ein Bild der bei Roll schon zitierten Medaille im Museum in Florenz. QUELLE WIKIMEDIA COMMONS.  Von Sailko - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=33578548

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Vortrag Mag.Erich Erker bei der SNG, 14.3.2017, 19:00 Uhr:

März 10th, 2017 by Peter Macho

TERMIN SALZBURGER NUMISMATISCHE GESELLSCHAFT

Vortrag, Dienstag, den 14. März 2017:

 Mag. Erich Erker:

 „Was war zuerst? Die Münze oder das Konto? Neue Erkenntnisse zum antiken Korngiro“

 19:00 Uhr, Sternbräu, Griesgasse 23, 5020 Salzburg, Jagdstube im 1. Stock.

 Wie immer wird mit einem gemeinsamen Abendessen gestartet, der Vortrag beginnt um ca. 20:00 Uhr.

 Im Anschluss an Mag. Erkers Vortrag berichte ich (Peter Macho) kurz über die Salzburger Münzen im Schweizer Nationalmuseum.

 

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Der Pfennig 1763 von Schrattenbach - Untersuchung Durchschnittsgewicht:

Januar 20th, 2017 by Peter Macho

 img_0003.JPG Pfennig 1763 Pfennig 1763

Pfennig 1763Pfennig 1763Pfennig 1763

Die seltene Gelegenheit aus einer Erbschaft 38 stempelgleiche und stempelfrische Pfennige Sigismund von Schrattenbachs aus dem Jahr 1763 erhalten zu haben gibt Gelegenheit die Durchschnittsgewichte dieser Münzgattung zu überprüfen. Die Stücke scheinen tatsächlich in einem der heute immer seltener werdenden “Familienkleingeldschachterl” 253 Jahre unberührt überstanden zu haben!

Die Untersuchung brachte ein (für mich) überraschendes Ergebnis:  Die Abweichungen im Gewicht reichen von 0,18 bis 0,32 Gramm und das daraus resultierende Durchschnittsgewicht von 0,25 Gramm wies nur ein einziger Pfennig auf. 13 Pfennige wiegen zwischen0,21 und 0,23 Gramm, 13 zwischen 0,27 und 0,30 Gramm.

Die Gewichtsabweichung der Hauptmasse liegt also bei fast 30 %,  und der schwerste Pfennig beinhaltet 77 % mehr Silber als der leichteste!

Offenbar wurde bei der Prägung dieser Kleinmünzen nicht sehr auf das Einzelstück geschaut sondern auf den geltenden Münzfuß ( Gesamtmenge der Pfennige / Pfund Silber). - Die durchschnittliche Verteilung führt ja in die Mitte.

Gewicht Pfennig 1763

TABELLE VERGRÖSSERBAR !

Da der Geldwert zu dieser Zeit durch den Silberwert der Münzen definiert war, konnte man beim Erhalt von 2 (regulären) Salzburger Pfennigen ganz schön schlecht abschneiden!

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Salzburger Numismatische Gesellschaft: Programm 2017

Januar 19th, 2017 by Peter Macho

Ab März 2017 finden die Treffen der SALZBURGER NUMISMATISCHEN GESELLSCHAFT im Sternbräu, Griesgasse 23, 5020 Salzburg, statt. Ort ist die Jagdstube im 1. Stock !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Beginn ist jeweils 19:00 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen, um Anmeldung unter sng@salzburger-geschichte.at wird gebeten.

17.–18. Februar 2017: Besuch der Ausstellungen „1 Zobl – 75. Das Bild im Kreis. Helmut Zobl – Prägungen 1965 bis 2016“ und „Das Gold des Kaisers“ mit Führung durch PD Dr. Klaus Vondrovec im Kunsthistorischen Museum Wien, Münzkabinett.

14. März 2017: Vortrag Mag. Erich Erker: „Was war zuerst? Die Münze oder das Konto? Neue Erkenntnisse zum antiken Korngiro“.

25. April 2017: Vortrag Mag. Ulrich Höllhuber: „Reisen zu griechischen Münzstätten. Eine Spurensuche in Italien und Griechenland“.

3.–7. Mai 2017: Reise nach London, Besuch des Münzkabinetts im British Museum.

Juni 2017: Informelles Treffen mit Diskussion zu aktuellen Themen -  Der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

September 2017: Informelle Treffen mit Diskussion zu aktuellen Themen -   Der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

24. Oktober 2017: Vortrag Christoph Mayrhofer: „Unbekanntes und Interessantes aus der numismatischen Sammlung im Salzburg Museum“.

21. November 2017: Vortrag Dr. Helmut Zöttl: „Gold und Silber der Salzburger Erzbischöfe“.

Salzburger Numismatische Gesellschaft Eine Sektion des Vereins „Freunde der Salzburger Geschichte“, Leitung: Mag. Ulrich Höllhuber

A-5026 Salzburg, Postfach 1 E-Mail: sng@salzburger-geschichte.at ,  Homepage: www.salzburger-geschichte.at .

HIER DAS PROGRAMM ALS PDF ZUM AUSDRUCKEN:

Jahresprogramm der SNG 2017

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MONEY TREND 1-2017: Prof.Hahn: Salzburger Denare 1024-1039

Dezember 29th, 2016 by Peter Macho

MONEY TREND 1-2017: Prof.Hahn: Altbaierische Münzgeschichte Teil 30

In der Ausgabe Jänner 2017 der Zeitschrift MONEY TREND findet sich der 30. Teil der Altbaierischen Münzgeschichte von Professor Wolfgang Hahn. Hier werden die Salzburger Denare der Zeit 1024 bis 1039 vorgestellt.

Dieses Heft darf in keiner numismatischen Salzburg-Bibliothek fehlen!!

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Unedierte 30 Dukatenklippe auf die Domweihe bei Künker:

Dezember 16th, 2016 by Peter Macho

Bild: Künker 285, Nr. 304. Auktionshaus Künker, Osnabrück.

Im Februar bietet Künker in Osnabrück bei seiner 285. Auktion eine ausserordentliche Salzburger Rarität an:

Lesen Sie hier die Beschreibung von Künker:

HABSBURGISCHE ERBLANDE-ÖSTERREICH 

DIE GEISTLICHKEIT IN DEN HABSBURGISCHEN ERBLANDEN 
SALZBURG, ERZBISTUM 
Paris von Lodron, 1619-1653 
Dreißigfache Dukatenklippe 1628, auf die Domweihe. 44,79 x 44,82 mm; 104,47 g. ECCLES • METROP • SALISB • DEDICATVR : 25 :SEPT : APARIDE • ARCHIE Die beiden Stiftsheiligen St. Rudbertus und St. Virgilius mit ihren Attributen thronen auf Wolken einander gegenüber, die Köpfe nach vorn gewandt, und halten ein Dommodell, zu den Seiten die geteilte Jahreszahl 16 - 28, darunter dreifeldiges, kombiniertes Stifts- und Familienwappen, darüber Kardinalshut mit herabhängenden Quasten, umher Laubkranz//* SS •RVPERTVS • ET VIRGILIVS • PATRONI • TRANSFERVNTVR • 24 SEPT Von acht Bischöfen getragener Reliquienschrein, unten zwei Engel mit Rauchfaß, umher Laubkranz. B./R. -; Fb. -; Probszt -; Zöttl -.
GOLD. Von allergrößter Seltenheit. Unediertes Unikum.     Schätzpreis: 75′000 EUR   |   Startpreis: 60′000 EUR

Sehr attraktives, scharf ausgeprägtes Exemplar mit feiner Goldtönung, vorzüglich Paris von Lodron stammte aus einem Südtiroler Geschlecht und war der Wunschkandidat des Erzbischofs Markus Sittikus von Hohenems für dessen Nachfolge. Im Alter von 35 Jahren wurde Paris am 13. November 1619 zum neuen Salzburger Erzbischof gewählt. Obwohl er wie seine Vorgänger die Reformation in Salzburg entschieden bekämpfte und auch zur finanziellen und militärischen Unterstützung der katholischen Seite im Dreißigjährigen Krieg gezwungen wurde, konnte er einen formellen Beitritt Salzburgs zur Katholischen Liga vermeiden. Als im Mai 1632 München durch die Schweden eingenommen wurde, war auch deren Einmarsch in Salzburg zu befürchten. Dem diplomatischen Geschick des Erzbischofs und auch der starken Befestigung der Stadt war es zu verdanken, daß Salzburg vom Großen Krieg weitgehend verschont blieb. Paris gründete 1623 die Salzburger Universität, die auf dem von seinem Vorgänger gegründeten Gymnasium zurückging und heute Paris-Lodron Universität heißt. Eine enorme Leistung war auch die Fertigstellung des Domneubaus in den schwierigen Kriegszeiten. Die Weihe des Gebäudes im Jahr 1628 war ein gewaltiges achttägiges Barockfest. Als glühender Anhänger der Marienverehrung führte Paris die Madonnendarstellung auf Münzen ein, die sich in Salzburg bis weit ins 18. Jahrhundert fortsetzte. Am 15. Dezember 1653 starb Erzbischof Paris nach 34 Jahren Regierung an Wassersucht und Herzmuskelentartung.

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Ein unediertes Unikat aus dem Münzkabinett des Schweizer Nationalmuseums:

November 14th, 2016 by Peter Macho

 

Matheus Lang, Goldgulden 1519 (Münzkabinett Zürich, Schweizer Nationalmuseum)

Goldgulden 1519, Münzkabinett Zürich.

Bei meinem letzten Besuch in Zürich hatte ich Gelegenheit das Münzkabinett im Schweizer  Nationalmuseum zu besuchen um einem Hinweis von Benedikt Zäch (Münzkabinett Winterthur) auf vorhandene Salzburg Bestände nachzugehen. Der neue Leiter des Züricher Münzkabinetts Herr Dr.des. Christian Weiss empfing mich (unangemeldet) aufs Freundlichste und bestätigte das Vorhandensein einer kleinen, aber qualitativ ausgesuchten Salzburg Sammlung mit etwa 80 Stücken.

Trotz des Zeitdruckes durfte ich ein Tablett aus dem Salzburg Bestand besichtigen, auf dem mir eine grosse Rarität ins Auge stach:

MATHEUS LANG VON WELLENBURG, 1519-1540, Goldgulden 1519, Gewicht: 3,27 Gramm.   ( Bernhart/Roll 626 Variante, Probszt 191 Variante, Zöttl 150 Variante)

Die Beschreibung des  Goldguldens 1519 bei Roll, Probszt und Zöttl gibt als Standort das Münzkabinett des KHM in Wien an. Der dort seit dem 19. Jahrhundert (bei Zöttl abgebildete) Goldgulden galt (bis heute) als weltweites Unikat und somit eine der seltensten Salzburger Münzen. Dr. Zöttl bestätigte in einem Gespräch das (bisher) unikate Vorhandensein dieser Münze in Wien.

Ein Vergleich der Abbildung des Wiener Stückes bei Probszt und Zöttl brachte eine weitere Überaschung: Das Züricher Stück ist von einem anderen Stempel, auch die Umschrift variiert. Ins Auge fällt sofort der wesentlich feinere Stempelschnitt (Wappen, alle Quasten des Kardinalshutes sind ausgeprägt und die Darstellung des Heiligen Rupertus ist ungewöhnlich detailliert ausgeführt). Der feine Stempelschnitt weist auf eine Arbeit Ulrich Ursenthalers (Hall/Tirol) hin, der auch für den Salzburger Erzbischof arbeitete.

Umschriften:

Wien: +MATHEVS Ringerl CARD Ringerl ARCHIEPS Ringerl SALCZ Ringerl 1519

SANCTVS Ringerl RV_DBERTVS EPISC

Zürich: .  MATHEVS . CARD . ARCHIEPVS .  SALCZ . 1519

. SANCTVS . RVD_BERTVS . EPVS .

 Informationen zum Züricher Münzkabinett und zu Dr.des. Christian Weiss finden Sie hier in einem aktuellen Artikel von Ursula Kampmann in der Münzenwoche: http://www.muenzenwoche.de/de/page/4?&id=4247 .

PS. Ich hoffe imnächsten halben Jahr einen Bericht über alle Salzburger Münzen im Münzkabinett Zürich verfassen zu können.

 

Literatur:

BERNHART, Max / ROLL, Karl: Die Münzen und Medaillen des Erzstiftes Salzburg, München o.J. (1930)

PROBSZT,Günther: Die Münzen Salzburgs. 2.Auflage, Graz-Basel 1975

ZÖTTL, Helmut: Salzburg Münzen und Medaillen 1500-1810, 2.(gekürzte) Auflage, Salzburg 2014

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Die Salzburg Sammlung im Gotha`schen Münzkabinett:

November 8th, 2016 by Peter Macho

Die SNG im alten Münzkabinett in Gotha

Am 8. April 2016 besuchte die Salzburger Numismatische Gesellschaft das historische Münzkabinett der Herzoglichen Bibliothek in Schloss Friedenstein in Gotha. Die Münzensammlung in Gotha ist neben Berlin, Dresden und München eine der grössten Sammlungen in Deutschland, daher waren wir gespannt, welche Salzburger Stücke die Sammlung beinhaltet.

Alle Informationen über die grossartigen Kunstsammlungen auf Schloss Friedenstein finden Sie hier:  www.stiftungfriedenstein.de .

 

Schloss Friedenstein, Porträt Herzog Friedrich 2., Gründer des Münzkabinetts, Leiterin Uta Wallenstein und SNG.

 Herzog Friedrich 2., Gründer des Münzkabinetts, Uta Wallenstein (3.v.r.) und SNG

Frau Uta Wallenstein, die wissenschaftliche Leiterin des Münzkabinetts bereitete uns einen überaus freundlichen Empfang in ihren Arbeitsräumen und präsentierte vier Tabletts Salzburger Münzen, die alle Erwartungen übertrafen: Neben erstklassig erhaltenen Guldinern und Doppelguldinern des Matheus Lang von Wellenburg fanden sich zwei unedierte Talerklippen und der vierfache Taler Johann Jakob Kuen Belasis auf das Ende der Pest 1572.

Guldinerklippe 1559, Münzkabinett Gotha, Inv. 3.2./5539. UNEDIERT!

Michael von Kuenburg, Guldinerklipe 1559 mit handgravierten geflügelten Engelsköpfen in den Ecken. UNEDIERT. Bisher war nur die Guldinerklippe 1558 in der Staatlichen Münzsammlung München bekannt. Auch dieses Stück ist in allen Ecken durch eine (glockenblumenähnliche) Blütengravur verziert. Michael von Kuenburg war der erste Erzbischof der (Guldiner)klippen vom regulären Stempel der Umlaufmünzen prägen liess. Die Gravuren der beiden Stücke lassen auf eine unikate Verwendung als Geschenkstücke schliessen.

 

Talerklippe 1562, Münzkabinett Gotha, UNEDIERT !

Talerklippe 1562 (Gotha Inv. 3.2./5541) UNEDIERTER  Jahrgang. Von diesem regulären Talerstempel waren bisher nur die Jahrgänge 1561, 63, 64, 65 und 67 als Klippe bekannt.

 

Vierfacher Schautaler 1572, Münzkabinett Gotha

Schaumünze 1572im Gewicht von vier Talern. (Gotha Inv. 3.2./5540)  Der Anlass für die prachtvollen Schaumünzen von 1571/72 war das Ende einer schlimmen Pestepedemie in der Stadt Salzburg und die Wiederröffnung der Münzstätte. Von dieser Schaumünze existieren weltweit nur wenige Stücke.

 

Übersicht der Salzburger Münzen in Gotha:

 

LEONHARD VON KEUTSCHACH:

Batzen 1517 BR.470/478

Batzen 1518 BR.479/507

 

MATHEUS LANG VON WELLENBURG:

 

Schauguldiner 1522 Matheus Lang

Porträtguldiner 1522 BR.628

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