Salzburger Numismatische Nachrichten

(Salzburger) Münzgeschichte aus Handel, Museen und Wissenschaft - von Münzhandel Peter Macho

Quellen zum Vortrag: Wallfahrt, Pest und Bruderschaften - Die religiöse Medaillenprägung Salzburgs

November 21st, 2018 by Peter Macho

 karl roll bemerkungen zu den salzburger bruderschaftspfennigen-pdf  karl roll  weitere nachrichten über die familie seel -pdf

Vielen Dankan alle für den guten Besuch! Nachfolgend einige Quellen meines Vortrages, weitere folgen!

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Vortrag Peter Macho 20.11.2018: Wallfahrt, Pest und Bruderschaften - Die religiöse Medaillenprägung Salzburgs

November 16th, 2018 by Peter Macho

 

Vortrag Peter Macho 20.11.2018

 

Wallfahrt, Pest und Bruderschaften -
Die religiöse Medaillenprägung Salzburgs

Vortrag: Mag. Peter Macho, Veranstalter: Salzburger Numismatische Gesellschaft (SNG)

Zeit und Ort:   Di.,20.11.2018,          Sternbräu, Griesgasse 23, Salzburg. 1. Stock, „Bierstube”
18:30-19:30 gemeinsames Abendessen und Meinungsaustausch mit der SNG
19:30: Beginn Vortrag

Die religiösen Prägungen Europas beginnen im 16. Jahrhundert in Rom und Böhmen. Von 1660 bis 1700 (in der Zeit der Hexenverfolgung, der Türkenkriege und des Aberglaubens) nimmt Salzburg dabei eine führende Rolle ein. Dazu gaben Kloster St. Peter und die Münzstempelschneider Seel den Anstoß. Die in Salzburg gefertigten Medaillen zählten in Art und Gestaltung zu den schönsten in Europa und wurden von Klöstern und Wallfahrtsorten in Österreich, Bayern, Tschechien, Württemberg, der Schweiz, Ungarn und Südtirol bestellt.
Die intensive Forschung zu diesen Prägungen begann um 1850, heute existieren einige bedeutende museale Sammlungen, unter die sich glücklicherweise auch unser Salzburg Museum einreihen kann.

Erfahren Sie mehr zu dieser Thematik (Geschichte, Produktion, Kosten, Verwendung, wichtige Forscher und Sammlungen, Handel und Verbreitung und natürlich schöne Bildbeispiele) beim Vortrag. Zusätzlich werden  ORIGINALOBJEKTE ZUR ANSICHT vorliegen.

Der Eintritt ist frei, Gäste sind willkommen, aus Platzgründen bitte mit Anmeldung an sng@salzburger-geschichte.at.

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VORSCHAU: 350 Salzburger Münzen in Auktion bei Peus, Rauch und Dorotheum (7.-14.11.2018):

Oktober 23rd, 2018 by Peter Macho

Busso Peus, Auktion 423, 1764: 5 Dukat Domweihe

Busso Peus bietet bei seiner 423. Auktion am 7.11.2018 51 Salzburger Münzen an.

Rauch 107, 2036 Pfennig Salzburg  Rauch 107, 1878: Goldgulden 1509

H.D.Rauch präsentiert auf seiner 107. Auktion am 14.11.2018 158 Salzburger Münzen.

Dorotheum Wien 526.Auktion: Pfennig Salzburg, Los 1   Dorotheum Wien 526.Auktion: Sechser 1536

Bei der 526. Auktion des Dorotheums in Wien am 14.11.2018 findet man 140 Salzburger Münzen, darunter seltene mittelalterliche Stücke aus dem Nachlass von Fr. Dr. Elfriede Krauland, einer besten Kennerin des Salzburgisch - Friesacher Münzwesen.

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Numismatischer Herbst in Salzburg: Von Emigration, Pest und Wallfahrt zum modernen Geld - Vorträge 4.10., 16.10., 20.11.

Oktober 1st, 2018 by Peter Macho

 

Vortrag Erker Emigrantenmedaillen

4. Oktober 2018: Vortrag im Müllnerbräu, Saal 3  Beginn 19 Uhr

Mag. Erich Erker, LLM: „Exodus aus Salzburg: Die Medaillen zur Salzburger Protestanten-Emigration 1731/32 und ihre kunst- und kulturhistorische Bedeutung”.

Eine gemeinsame Veranstaltung mit den Freunden der Salzburger Geschichte.

Mag. Erker hält  zwei Tage später, am Samstag, dem 6.102018, bei den “ERFURTER NUMISMATISCHEN GESPRÄCHEN” einen weiteren Vortrag zur “Ikonographie der Salzburger Emigrationsmedaillen”. Informationen dazu finden Sie hier: http://www.erfurter-muenzfreunde.de/wp-content/uploads/2018/09/Faltblatt-Erfurter-Numismatische-Gespraeche-2018.pdf .

Vortrag Erich Erker 16.10.2018

16. Oktober 2018:Vortrag im Sternbräu, 1. Stock, 19:30

Mag. Erich Erker, LLM: „Erstaunliches und Interessantes über unser modernes Geld”.

Vortrag Peter Macho 20.11.2018

20. November 2018:Vortrag im Sternbräu, Bierstube, 1. Stock, 19:30

Mag. Peter Macho „Wallfahrt, Pest und Bruderschaften - Die religiöse Medaillenprägung Salzburgs”.

Der Vortrag entführt in die Welt des Aberglaubens, der Hexenverbrennung, der Türkenkriege  und des schon damals globalisierten Handels mit Amuletten gegen diese Übel -  und Salzburg`s nicht unbedeutende Rolle dabei.

DER EINTRITT IST FREI, GÄSTE SIND WILLKOMMEN !  Aus organisatorischen Gründen (genügend Sitzplätze) erbittet die Salzburger Numismatische Gesellschaft um Anmeldung per Email an:

mailto: sng@salzburger-geschichte.at

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Die Salzburg Sammlung im Münzkabinett des Landesmuseums Württemberg in Stuttgart:

Oktober 1st, 2018 by Peter Macho

Landesmuseum Stuttgart

Im Herbst 2013 besuchte die Salzburger Numismatische Gesellschaft das Landesmuseum Württemberg in Stuttgart und hatte dank des freundlichen Entgegenkommens von Herrn Dr. Matthias Ohm, Kurators des Münzkabinetts, die Möglichkeit die Salzburg Bestände an Münzen und Medaillen zu sichten.

 https://www.landesmuseum-stuttgart.de/en/sammlungen/kunst-und-kulturgeschichte/muenzkabinett/

 

 

 

 

Dabei fanden sich einige außergewöhnliche Salzburger Raritäten unter den Beständen:

Münzen  Kurator Dr. Matthias Ohm (3.v.l.) und SNG Excursionsteilnehmer im Stuttgarter Münzkabinett Münzen

Mittelalter:

Unter den etwa 50 mittelalterlichen Münzen der Münzstätten Salzburg, Laufen, Friesach und Pettau finden sich bereits 7 seltene bis höchstseltene Exemplare aus dem 12. Jahrhundert.

Laufen, Eberhard 1., Dünnpfennig, CNA A32

Abb.1: Laufen, Eberhard 1. Dünnpfennig CNA A32 (Inv. MK 16016; 0,89 gr.)

Laufen, Eberhard 1., Dünnpfennig, CNA A32

Abb.2: Laufen, Eberhard 1. Dünnpfennig CNA A32 (Inv. MK 16015; 0,86 gr.)

Laufen, Eberhard 1., Dünnpfennig, CNA A32

Abb. 3: Laufen, Eberhard 1. Dünnpfennig CNA A32

Laufen, Eberhard 1., Dünnpfennig, CNA A31

Abb.4: Laufen, Eberhard 1. Dünnpfennig CNA A31 (Inv. MK 16014 )

Adalbert 3., Pfennig Salzburg, CNA A35 var

Abb.5  Adalbert 3., Salzburg, Pfennig CNA A35 starke Var. (0,68 gr.)

Laufen

Abb.6 Adalbert 3., Salzburg, Pfennig CNA A35 (0,69 gr.)

Adalbert 3., Pfennig Salzburg, CNA A35 var

Abb.7 Adalbert 3., Salzburg, Pfennig CNA A35 (Inv. MK 7917; 0,675 gr. ; aus Helbing 65, Nr.673, dort Augsburg zugeordnet)

Adalbert 3., Pfennig Salzburg, CNA A35

Abb.8: Salzburg, Adalbert 3. Pfennig Salzburg, CNA A35 var. (0,905 gr.)

Die Laufener Dünnpfennige wurden unter Erzbischof Eberhard 1. (1147 - 1164) nach Regensburger Vorbild geprägt.

Die Laufen zugeordneten Pfennige Nr. 5 - 8 sind von größter Seltenheit und wurden erstmals 1763 in Obermayrs Bericht über den Fund von Reichenhall publiziert. Dieser Fund Read the rest of this entry »

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Die Salzburg Sammlung des Münzkabinetts Prag (Nationalmuseum Prag):

September 6th, 2018 by Peter Macho

Heller 1559 Goldabschlag, Münzkabinett Prag

Im April 2018 besuchte die Salzburger Numismatische Gesellschaft (SNG) die Münzsammlung des Prager Nationalmuseums. Das Nationalmuseum, in dem die Sammlungen normal untergebracht sind, befindet sich seit Jahren in Umbau und Renovierung und so fuhren wir in die die Dependance nach Theresienstadt, wo die Sammlungsbestände in den Maria-Theresianischen Kasernengebäuden untergebracht sind.

Der Obmann der SNG, Mag. Ulrich Höllhuber, hatte mit Dr. Jiri Militky, dem Betreuer der Sammlungsbestände in Prag vereinbart, dass wir alle Salzburger Münzen besichtigen können, die Dr. Militky in den Beständen findet. Unsere Erwartungen lagen bei einigen Hundert Münzen, so wie wir sie bereits bei den früheren Museumsexkursionen (Berlin, Hamburg, Gotha, St. Gallen, etc.) zu sehen bekommen hatten.

Um so überwältigender war der Bestand, den uns Dr. Militky (auf zwei! Transportwagerl) in den Studeienraum brachte: 40 hölzerne Grossschubertabletts mit etwa 2800 Salzburger Münzen!

Münzkabinett Prag, Tablett mit Salzburger Münzen      Exkursionsteilnehmer (anonymisiert), SNG Leiter Mag.Ulrich Höllhuber und Dr. Jiri Militky (Prager Nationalmuseum, Numismatik)

Im Gegensatz zu vielen anderen Museen sind in Prag die Salzburger Münzen alle im Salzburg -Bestand zusammengeführt, was die Erforschung eines Spezialgebietes enorm erleichtert. Meist findet man in Museen die Bestände aufgeteilt in z.B. Sammlungsaltbestand, Legate, Neuerwebungen, Grossfunde, Fundmünzen aus der Archäologie, eigene Medaillen- und Schaumünzensammlung, etc. .

Inventarsystem im Prager Münzkabinett

Über die Inventarnummern und Anmerkungen ist die Provenienz der Stücke jederzeit abrufbar.

Mit diesem (geordneten) Umfang reiht sich die Prager Sammlung neben Wien und München zu den (nun drei) grössten Salzburg-Sammlungen weltweit!  Darüber hinaus erklärte uns Dr. Militky, dass die seltensten und besseren Salzburger Münzen im Museumshauptgebäude gelagert werden  (und daher momentan nicht zugänglich sind)und etwa 1000 Salzburger Mittelaltermünzen noch nicht aufgearbeitet sind.

Im Folgenden werden Beispiele aus der Sammlung vorgestellt:

Michael von Kuenburg:

Goldabschlag des Hellers 1559, UNEDIERT

Heller 1559, Goldabschlag. BR. unediert, vgl. Zöttl 490 (Silber!).  Foto: Münzkabinett Prag

Die seltenste Münze ist der unedierte Goldabschlag des Hellers 1559. Er weist oben und unten eine Henkelspur auf. Dies lässt mich vermuten, dass diese Münze vielleicht für ein erzbischöfliches Kleinod geprägt wurde wie es zu Beginn der Renaissance üblich war. In den Sammlungen in Wien (KHM) und München finden sich genügend Beispiele für den Typus “Grössere Porträtmedaille, darunter Goldperlen und kleinere Münzen oder Medaillen. (Von Michael gibt es eine Porträtmedaille).

JOHANN JAKOB VON KUEN BELASI (1560-1586):

Doppeldukat 1568, zeitgen. Fälschung, Münzkabinett Prag

Doppeldukat 1568 falsches Wappen!  BR. 1240 a  Foto: Münzkabinett Prag

BR 1240a: Beizeichen Blatt wie 1240, Umschrift wie 1239. Rs. Umschrift wie 1242.

Der Doppeldukat 1568 weist eine falsche Wappenzeichnung auf. (Hinweis von C.M.) Das Material ist stark kupferfarben, wie schlecht legiertes Gold mit geringem Goldgehalt.

Exkurs: Die selbe Umschrift und die selben Beizeichen weist der Zehner 1568 auf, Read the rest of this entry »

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The coins of Salzburg in the Prague National Museum:

September 6th, 2018 by Peter Macho

Heller 1559 Goldabschlag, Münzkabinett Prag

 

In April 2018 the Salzburg Numismatic Society visited the coin cabinet of the Prague National Museum. Since the museum which usually houses the collection has been under renovation for years, we drove to the branch Theresienstadt, where the collection inventory is currently stored in the former buildings of the Maria Theresian military.

Ulrich Höllhuber, chairman of the SNG, had arranged with the collection’s curator, Dr. Jiri Militky, that we could examine all coins from Salzburg he could find in the inventory. Judging from earlier excursions to the museums in Berlin, Hamburg, Gotha, St. Gallen, and more, we had expected to see roughly a couple hundred of coins.

The greater our surprise when Dr. Militky presented us with about 2800 Salzburg coins, which required two carts to transport into the exhibition room - all in all forty wooden trays filled with coins!

Münzkabinett Prag, Tablett mit Salzburger Münzen Exkursionsteilnehmer (anonymisiert), SNG Leiter Mag.Ulrich Höllhuber und Dr. Jiri Militky (Prager Nationalmuseum, Numismatik)

As opposed to other museums, Prag has consolidated all the Salzburg coins in a single collection, which is enormously helpful in exploring this specialized area. Normally, you find them in museums spread across different categories such as new acquisitions, bequests, old assets, big finds, archeological finds, internal medal and show coin collection,  and so forth.

Inventarsystem im Prager Münzkabinett

The inventory numbers and comments make it possible to determine each individual piece’s origin.

The (well sorted) Prag Collection’s volume put it among the world’s largest Salzburg collections (next to Vienna and Munich). In addition, as explained to us by Dr. Militky, there are even rarer and more well-preserved coins in the museum’s main building (which is currently not accessible). Moreover, about 1000 medieval Salzburg coins have not yet been processed.

Below, I want to show you some exhibits from the collection.

 

MICHAEL VON KUENBURG (1554-1560):

Goldabschlag des Hellers 1559, UNEDIERT

Heller 1559, Goldabschlag. BR. unediert, vgl. Zöttl 490 (Silber!). Foto: Münzkabinett Prag

The rarest coin is the unedited golden pattern of the 1559 heller. On the upper and lower rim, rudiments of a handle can be made out. This allows conjecture that Read the rest of this entry »

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Ein unedierter posthumer Groschen 1598 aus der Münzstätte Hall:

August 5th, 2018 by Peter Macho

Groschen 1598 Hall, Ferdinand posthum

In einer Sammlung fand sich eine interessante “Kleinigkeit” zur Tiroler Münzgeschichte:

Ein Groschen 1598 des Erzherzogs Ferdinand 2., unter Rudolf 2. posthum geprägt in Hall. Die Münze ist im Wesentlichen prägefrisch und wiegt 2,46 Gramm.

Erste Recherchen führten zu Prof. Hahns Buch “Die Münzprägungen der Habsburger im Österreichischen Reichskreis”. Hier sind nur die Jahrgänge 1599 und 1600 bekannt.

Aufklärung brachte eine Veröffentlichung im NUMISMATIK-CAFE, dem Internet Treff Tiroler und anderer Münzfreunde aus der Burg Hasegg in Hall http://www.numismatik-cafe.at    :

Mitglied “ZWANZGER”  konnte folgende detaillierte Auskunft geben:

“Der Jahrgang (15)98 dürfte unediert (und zudem sehr selten) sein. Moser/Tursky erwähnt für das Jahr 1598 einen Prägeaustoss von nur 22948 Stück Dreiern. In der großen Tirolsammlungen finden sich weder bei Morosini, noch in der Sammlung Seif datierte Groschen Ehg. Ferdinand II. Neben den beiden bei Moser/Tursky abgebildeten Stücken, werden nur in der Sammlung Enzenberg zwei datierte Groschen beschrieben.

Enz.658 Groschen (15)99

Enz. 659 Groschen 1600

Dieses Stück zeigt den gleichen Avers wie das bei Moser/Tursky abgebildete Stück M.T.293. Die Rückseite zeigt dieselbe Umschrift (die Trennungszeichen variieren leicht) wie bei Enz.658, aber eben mit der Jahrzahl (15)99. Leider ist dieses Stück nicht abgebildet. PS: Die Xerln (Trennzeichen) sind übrigens Kreuzchen aus fünf zusammengesetzten Punkten.”

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SALZBURGER FUNDE: Von Polling nach Salzburg - Wallfahrtsmedaillen aus dem Flachgau:

Juli 22nd, 2018 by Peter Macho

Oberndorf an der Salzach ist nicht nur durch die Stille Nacht-Kapelle bekannt, sondern war seit antiker Zeit ein wichtiger Fernhandelsplatz kurz vor der Stadt Salzburg. In dieser Gegend werden öfter Streufunde gemacht, die Zeugen alter Volksfrömmigkeit sind.

Heilige Familie-Madonna        Salvator Jesus - Maria

Hl.Familie / Maria v. Dorfen 18. Jhdt.               Jesus / Maria Anhänger 18.Jhdt.

 

Salvator       Neponuk - Madonna auf Thron

Jesus / Maria Anhänger 18.Jhdt.              Hl.Nepomuk v. Prag / Madonna auf Thron 18. Jhdt.

 

Altötting 34 mm   Altötting 26 mm/35 mm

Altötting Bronze 34 mm, 18. Jhdt.            Zinn , Rs Mar.Plain, h. 26/35 mm

 

Lofer Zinn 28 mm    Kreuz 29 / 35 mm mit Henkel

Wies, Madonna. 28 mm, Zinn, um 1800                                 Kreuz, 35 mm m.Hkl., 1800/1830 ?

 

Pollinger Kreuz

Pollinger Kreuz, ca.18. Jhdt.

Der Wallfahrtsort Polling:

Die katholische Pfarrkirche Heilig Kreuz in Polling, einer Gemeinde im Landkreis Weilheim-Schongau im bayerischen Regierungsbezirk Oberbayern, wurde zwischen 1416 und 1420 als Kirche eines Augustiner-Chorherrenstiftes errichtet. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde die gotische Kirche durch Anbauten und Kapellen erweitert und im Stil des Barock umgestaltetEine weitere Umgestaltung im Stil des Rokoko erfolgte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Wertvollstes Ausstattungsstück der Kirche ist das Tassilo-Kreuz, ein hochmittelalterliches Tafelkreuz.

Neben dem Patrozinium der Kreuzauffindung trägt die Kirche auch den Titel Sankt Salvator und ist Jesus Christus als Salvator Mundi (Erlöser der Welt) geweiht.

Nach einer Quelle aus dem 11. Jahrhundert gründete eine Familie aus dem Adelsgeschlecht der Huosi um 750 in Polling ein Benediktinerkloster. Im 15. Jahrhundert verbreitete sich die Legende, nach der das Kloster Polling auf eine Gründung des Bayernherzogs Tassilo III. zurückgehe. Er soll bei der Jagd eine Hirschkuh verfolgt haben, die an der Stelle des späteren Klosterbaus ein Kreuz aus dem Boden gescharrt habe.

Dieses erste Kloster wurde bei den Ungarneinfällen im 10. Jahrhundert vollständig zerstört. Im Jahr 1010 ließ der Bayernherzog Heinrich IV., der 1014 als Heinrich II. zum Kaiser gekrönt wurde, an der Stelle ein Kollegiatstift errichten, das nach 1100 in ein Augustiner-Chorherrenstift umgewandelt wurde. Es wurde eine neue Kirche gebaut, die 1160 von Hartmann von Brixen, dem Bischof von Brixen, eingeweiht wurde. Von diesem romanischen Vorgängerbau ist noch die Krypta unter der Gottesackerkapelle jenseits des Tiefenbachs erhalten.

Im 13. Jahrhundert entwickelte sich eine vielbesuchte Wallfahrt zum Heiligen Kreuz und man errichtete am heutigen Standort eine Kirche, die 1298 geweiht wurde.

QuelleWIKIPEDIA   https://de.wikipedia.org/wiki/Heilig_Kreuz_(Polling)

Polling liegt etwa 50 km südlich von München, 170 km von Salzburg entfernt.

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Der grosse Stadtbrand 1818 und die Salzburger Bürokratie… :

Juli 5th, 2018 by Peter Macho

Sorauer Wochenblatt 30. Mai 1818

Sorauer Wochenblatt 30. Mai 1818:

“… Der Salzburger Zollwärter ließ, erzählt man, um seine Dienstpünktlichkeit zu zeigen, die von Tittmoning, 7 Stunden von Salzburg, auf bayerschem Gebiete, angekommene Spritze mit zugehörigem Wasserfaß nicht eher passieren, bis alles gehörig visitiert warund er die Überzeugung hatte, daß keine Kontrebande versteckt sey; das Wasserfaß mußte 19 Kr. Pflastergeld zahlen, und die fremden Wasserfässer, die ab- und zugefahren wurden, wurden auch dadurch aufgehalten, daß man von ihnen ebenfalls 3 Kr. verlangte, wodurch denn auf einige Zeit Wassermangel entstand, bis der Streit geschlichtet war.

 

 Sorau liegt im Grenzgebiet des Schlesischen und des Großpolnischen Tiefland.  Die Salzburger Bürokratie konnte immer schon grosse Wellen schlagen  ;-).

 

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