Oktober 25th, 2011 by macho
Bei der Auktion 95 von Dr. Frühwald findet sich wieder der Salzburger Pfennig 1505 mit folgender Beschreibung: “Salzburg Erzbistum Leonhard von Keutschach 1495-1519 Pfennig 1505, vermutlich Friesach, CU, HZ 120″. Dieser Pfennig gehört weder nach Friesach, noch ins Jahr 1505. Die Zuordnung nach Friesach erfolgte in einer Abhandlung aus dem Jahr 1996, wurde jedoch wenige Jahre später revidiert. Der Irrtum resultierte aus der (schriftlich überlieferten) Tatsache, dass es 1505/06 zu einer Münzprägung in Friesach kam. Mittlerweile weiss man, dass damit nur die bis 1508 durchgehend mit der Lahreszahl 1500 geprägten Batzen des Erzbischofs Leonhard von Keutschach gemeint sein können.
Der Pfennig 1505, der (fast) rund und (fast) klippenförmig auftritt, stammt aus einer Serie von drei Nachprägungen, die stilistisch und nach der Machart an den Beginn des 19. Jahrhunderts zu datieren sind: Pfennig und Pfennigklippe 1505, Zweier und Zweierklippe 1518 und Zweier und Zweierklippe 1556. Leider wurden alle diese “Münzen” in Helmut Zöttls Standardwerk zum Salzburger Münzwesen den jeweiligen Erzbischöfen bzw. Friesach zugeordnet, sodass es auf Auktionen auch zu falscher Zuordnung kommt.
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Oktober 25th, 2011 by macho
Dr. Winfried Frühwald bringt in seiner 95. Auktion uber 200 Salzburger Münzen und Medaillen vom 16. bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts. Im breiten Angebot von Kleinmünzen, Talern und Dukaten finden sich auch einige seltene Stücke. Beispielweise seien unter den Talerteilstücken die Achteltalerklippe 1610, die halbe Ortstalerklippe und der runde halbe Ortstaler des Wolf Dietrich von Raitenau genannt. Unter den Medaillen fällt die Goldklippe 1902, gewidmet von der Sektion Fischerei der K.K. Landwirtschaft Gesellschaft Salzburg (an Originalhenkel, 39,05g) auf. Dieses Stück ist bei Macho, Die Medaillen Salzburgs 1803 - 1945, unediert.
Einen Überblick der Salzburger Münzen erhalten Sie hier bei SIXBID:
http://www.sixbid.com/nav.php?search=salzburg&p=viewsale&sid=492&s=b
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September 18th, 2011 by macho
Am 11. 9. 2011 besuchte die Numismatische Gesellschaft Krems-Wachau unter der Leitung Obmann Otto Ruske`s die Salzburger Numismatische Gesellschaft. Am Programm stand der Besuch der Ausstellung “Vom Römischen Denar zum Euro - Geld in Salzburg und Bayern” im Museum http://www.diebachschmiede.at/ in Salzburg - Wals und anschliessend der Mittelalterausstellung “Ars Sacra” im http://www.salzburgmuseum.at/ . Durch beide Ausstellungen führte der Kustos für Numismatik am Salzburg Museum, Christoph Mayrhofer. Die Salzburger Numismatische Gesellschaft freute sich, unter den 18 Gästen aus Niederösterreich auch Prof. Hubert Emmerig vom Institut für Numismatik der Uni Wien begrüssen zu dürfen. Der Ausflug der Niederösterreicher endete nach den Ausstellungen mit einer Verkostung der berühmten “Salzburger Nockerl” in der Goldenen Ente.
Achtung: Die sehenswerte Ausstellung in der Bachschmiede läuft nur noch 14 TAGE bis 1. Oktober 2011 !!!!!
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September 18th, 2011 by macho


Eine der seltensten Salzburger Münzen, die Talerklippe 1586 (Schaumünze zum Regierungsantritt) des Erzbischofs Georg von Kuenburg, der nach nur 8 Monaten Regierung verstarb, wird am 10. Oktober bei Gorny in München versteigert. Die Klippe, die zu den hervorragenden Salzburger Raritäten zählt, wird bei Gorny folgendermassen beschrieben: “Nr.: 5114, Georg von Küenburg, 1586-1587. Talerklippe 1586. 28.80 g. Wappen mit Legatenhut und Kreuz, Krummstab. / Die Heiligen Rudbert und Virgilius mit ihren Attributen einander zugewandt sitzend. 41×41 mm, 28,8 g. BR. 1509a. Probszt 691. Dav. 8178 Anm. . Diese Talerklippe, während der nur achtmonatigen Amtszeit von Erzbischof Georg geprägt, befindet sich bereits seit 1797 im Besitz der Familie des Einlieferers. Zustand: RRR! Schöne dunkle Patina, kleiner SF, gutes vz. . Schätzung : € 2.000,00″.
Zu den Salzburger Münzen bei Gorny:
http://www.gmcoinart.de/index.php?area=auctions&content=inhalt&AuID=136&KaID=59087&moveto=59087
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Mai 4th, 2011 by macho
Am 29. und 30. April 2011 fand die 11. Wachauer Münzen-und Briefmarkenbörse in Spitz/Donau statt. Am Vorabend der Börse hielt Univ. Prof. Dr. Wolfgang Hahn (Universität Wien) im stilvollen Renaissance-Schloss Spitz einen Vortrag zum Thema “Das österreichische Münzwesen und Münzunwesen im Zeitalter des 30jährigen Krieges”. Im Anschluss an den informativen Vortrag, der die Tätigkeit der Münzstätte St. Pölten, die Ortswechsel der Stempelschneider und die Probleme der Kipperzeit beinhaltete, lud die Wachauer Numismatische Gesellschaft zur Weinverkostung.
Am Samstag fand im Festsaal des Gasthofs “Goldenes Schiff ” die gut besuchte Münzbörse statt. Wir gratulieren Obmann Otto Ruske zur hervorragenden Organisation dieses Wochenendes !
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April 15th, 2011 by macho
Auf der 11. Auktion von Meister und Sonntag am 26./27. Mai 2011 wird ein interessanter Münzfund aus dem erstem Drittel des 16. Jahrhunderts angeboten. Eines der herausragenden Stücke ist ein prägefrischer Dukat 1519 des Erzbischofs Leonard von Keutschach.Der Fund zeigt deutlich die Bedeutung der Salzburger Münzen im Geldumlauf der beginnenden Neuzeit.
Der Fund von Kempten - Haus Habsburg
Der bei Meister und Sonntag angebotene Fund von Batzen, Halbbatzen, Groschen und Schillingen aus der ersten Hälfte des 16. Jhd. ist komplett erhalten und wurde schon Mitte der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts in der Nähe von Kempten im Allgäu Read the rest of this entry »
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April 2nd, 2011 by macho
Am 1. April 2011 fand in Salzburg die Verleihung des Buchpreises 2010 der AINP statt. Dr. Helmut Zöttl erhielt den Preis für sein zweibändiges Werk: Salzburg - Münzen und Medaillen 1500-1810. Im historischem Rahmen der ehemaligen Bibliothek des Erzbischofs Max Gandolph Graf Kuenburg trafen sich etwa 100 Sammler und Händler.
Nach einem einführenden Vortrag des Verlegers, Auktionator Dr. Winfried Frühwald, der einen Überblick über die Salzburger Münzliteratur des 19. und 20. Jahrhunderts bot, würdigte Mathias Paoletti, Vorsitzender des “Comite´des Publikations” der AINP das Werk Dr. Zöttls und überreichte den Preis. Anschliessend führte uns Dr. Zöttl in seinem Vortrag in Wort und Bild durch die seltensten Gepräge der Salzburger Erzbischöfe. Die gelungene Veranstaltung endete mit einem ausgezeichnetem Buffet und bekrönte die jahrzehntelangen numismatischen Arbeiten Dr. Zöttls hochverdient.
Informationen zur AINP finden sie auf: http://www.iapn-coins.org/

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März 27th, 2011 by macho
Eines der besonderen Salzburger Stücke bei Künkers Auktion 183 war ein Prager Groschen o. J. des böhmischen Königs Wenzel III. (IV.), 1378-1419 mit den Gegenstempeln von Salzburg und von Ulm (Krusy S1, 5 und U2 ). Die Prager Groschen waren in vielen Städten Süddeutschlands in Umlauf, da die Städte (so wie Salzburg) nur Pfennige prägten und selbst keine grösseren Münzeinheiten für den Geldumlauf hatten. Da der Silbergehalt in den Prager Groschen im Lauf der Jahrzehnte verringert wurde, markierte man die alten (guthaltigen) Groschen mit dem Gegenstempel als umlaufffähig. Die Markierung mit zwei Städtemarken (zuerst Ulm, dann Salzburg) ist eher seltener und beweist den weiten Umlauf dieser beliebten Münzen. Das Stück erzielte bei Künker 700 Euro (bei einem Schätzpreis von 125 Euro ! ).
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März 27th, 2011 by macho
Im süddeutschen Münzhandel ist ein bisher unbekanntes Großgoldstück des Salzburger Erzbischofs Max Gandolph Graf von Kuenburg aufgetaucht: Eine 15 fache Dukatenklippe 1668 auf die Wahl Max Gandolphs, Durchmesser 46 mm., 52 gr. . Die unedierte Münze ist bei Bernhart / Roll als Nr.3143a , bei Zöttl als Nr. 1920a zu ergänzen. Derartige Klippen wurden im Auftrag des Erzbischofs als Geschenke für Staatsbesuche oder verdiente Personen angefertigt und sind höchst selten.
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Februar 22nd, 2011 by macho

Am Mittwoch, 23. Februar 2011, 20 Uhr hält Landesarchäologe Mag. Dr. Raimund Kastler MAS vom Salzburg Museum einen Vortrag über: “Die Römer und ihr Geld - „Falschmünzer” in Loig”. Die Veranstaltung findet im Museum Bachschmiede in Wals (neben der Kirche) statt.
Der Eintritt ist frei, Gäste sind herzlich willkommen !
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