Salzburger Numismatische Nachrichten

(Salzburger) Münzgeschichte aus Handel, Museen und Wissenschaft - von Münzhandel Peter Macho

SNG Vortrag 20.2.2018: DI. Leopold Guttenbrunner: „Der Goldgulden vom Mittelalter bis zur Neuzeit“

Februar 7th, 2018 by Peter Macho

Am Dienstag, 20.2.2018 hält DI Leopold Guttenbrunner einen Vortrag über Goldgulden vom Mittelalter bis zur Neuzeit.

Der Vortrag beginnt um ca. 19:30 und findet im Sternbräu, Griesgasse 23, in der Jagdstube statt.

Vor dem Vortag , ab 18:30 ist Gelegenheit für ein gemeinsames Abendessen .

Gäste sind herzlich willkommen, aus Platzgründen ersucht die SNG um Anmeldung unter  sng@salzburger-geschichte.at .

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NEUE LITERATUR: Geprägte Bilderwelten der Romanik - Der erzbischöflichSalzburger Pfennig des 12. Jahrhunderts

Februar 7th, 2018 by Peter Macho

Geprägte Bilderwelten der Romanik

Eine der interessantesten Publikationen der letzten 20 Jahre beschäftigt sich mit den Münzen und Münzbildern des 11.-13. Jahrhunderts im Raum zwischen Brixen, Augsburg, Prag und Wien. In 15 Aufsätzen beleuchten Alexandra Hylla, Heinz Winter, Martin Hirsch, Eva Haverkamp, Michael Matzke, Johannes Hartner, Armin Torggler, Martin Wihoda und Helmut Rizzolli vielfältige Aspekte dieses Währungsraumes und der Ikonographie der Münzen.

In Heinz Winters Aufsatz  “Der erzbischöflich-Salzburger Pfennig des 12. Jahrhunderts” gibt der Autor  einen Überblick über die neuen Münztypen aus den Funden von Obing, Oberteisendorf, Fraham und “Berchtesgadner Land” (S.249-266). Diese Funde wurden erst in den letzten 20 Jahren entdeckt und schreiben die Salzburger Münzgeschichte des 12. Jahrhunderts neu.

Dieses Buch sollte in keiner numismatischen Bibliothek fehlen!

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PDF: V.M.Süss: Das Städtische Museum in Salzburg..erster Bericht.. 1844 (Über die Münzsammlung des Salzburg Museums)

Januar 5th, 2018 by Peter Macho

 

Salzburg Museum 1844

Im ersten Bericht des Salzburg Museums vom Leiter und Sammlungsgründer Vinzenz Maria Süss 1844 findet sich viel zur Salzburger Numismatik, die in der Gründungszeit des Museums einen sehr hohen Stellenwert hatte. Neben den Bestandslisten finden sich Provenienzen früher Schenkungen und diverse historische Kommentare. Lesen Sie hier alle numismatisch relevanten Seiten im PDF:

 v m süss numismatik im salzburg museum 1844

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SALZBURG-TEIL: Das Fürstenbergische Münzkabinett, Aukt. Helbing 1932 - PDF

Januar 1st, 2018 by Peter Macho

 

FÜRSTENBERG  SALZBURG

Eine der wichtigsten Privatsammlungen wurde 1932 von Helbing in München versteigert: Das Fürstenbergische Münzkabinett aus Donaueschingen. Die über mehrere  Kataloge verteilte Sammlung beinhaltete 326 Lose Salzburger Münzen und Medaillen, darunter 32 Prägungen des Mittelalters und 74 Lose der Salzburger Suffraganate Brixen, Freising,Gurk, Passau,Regensburg und Trient.

Die Raritäten beginnen mit dem Goldgulden Erzbischof Pilgrims und enden mit den Prägungen der Domkapitulare Anton Graf von Lodron und Sigismund Graf von Fugger.

Finden Sie alle Salzburger Münzen mit den Bildtafeln hier im PDF:

SALZBURG-TEIL: Das Fürstenbergische Münzkabinett, Aukt. Helbing 1932 - PDF

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Bedeutende Auktionen: Sally Rosenberg 64, 1928, Salzburg - PDF

Januar 1st, 2018 by Peter Macho

rosenberg tafel

Der Katalog Rosenberg 64 zählt zu den wichtigen Salzburg Auktionen. Unter den 157 Losen Salzburg finden sich bedeutende Raritäten. Finden Sie hier den gesamten Salzburg Teil mit Bildtafeln im PDF Format:      rosenberg-64-salzburg.pdf

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Aus der SNG Bibliothek: A.M.Pachinger: Wallfahrts- und Weihemünzen des Herzogtums Österreich ob der Enns - PDF

Dezember 25th, 2017 by Peter Macho

Pachinger Oberösterreich

In Pachingers letztem Werk zu den Wallfahrtsmedaillen, “Wallfahrts- und Weihemünzen des Herzogtums Österreich ob der Enns”, das 1904 in Enns erschienen ist, finden sich die Salzburger Medaillen Paul Seel`s für die oberösterreichischen Klöster und Wallfahrtskirchen.

Das Büchlein ist sehr selten und stammt aus dem Bestand der Salzburger Numismatischen Gesellschaft, übernommen von deren verstorbenen Gründungspräsidenten Josef Leopolder. Laut Vermerk vorne stammte das Buch davor direkt aus dem Besitz Pachingers!

pachinger oö inhalt                            Pachinger PDF

INHALT                                                              PDF Pachinger Oberösterreich

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Aus der SNG Bibliothek: Rudolf von Höfken: Fiumaner Weihemünzen - PDF

Dezember 8th, 2017 by Peter Macho

Die Salzburger Numismatische Gesellschaft konnte die Bibliothek ihres verstorbenen Gründungspräsidenten Josef Leopolder übernehmen. Neben der klassischen Salzburger Münzliteratur finden sich zum Teil dehr seltene oder schwer zugängliche Kleinschriften und Auktionskataloge, die hier in Folge zuänglich gemacht werden.

Als erstes präsentiert die SNG einen Sonderdruck aus den Wiener Mitteilungen der Österreichischen Gesellschaft für Münzen- und Medaillenkunde aus dem Band 8, 1912, Heft Nr.8 :

Rudolf von Höfken stellt hier einen Überblick der Weihepfennige aus Fiume vor und weist zwei Stücke der Werkstatt Paul Seels in Salzburg zu. Sehen Sie hier:

PDF:

HÖFKEN Fiumaner Weihemünzen

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SNG Vortrag 24.10.17: Kustos Christoph Mayrhofer, Salzburg Museum: Unbekanntes und Interessantes aus der numismatischen Sammlung im Salzburg Museum

Oktober 18th, 2017 by Peter Macho

Am Dienstag, dem 24. Oktober 2017 wird Christoph Mayrhofer, Kustos der Sammlung für Münzen, Medaillen und Geldwertzeichen im SALZBURG MUSEUM den Vortrag

„Unbekanntes und Interessantes aus der numismatischen Sammlung im Salzburg Museum“ halten.

Der Vortrag findet im Rahmen der SALZBURGER NUMISMATISCHEN GESELLSCHAFT im Sternbräu, Griesgasse 23, 5020 Salzburg, in der Bierstube im 1. Stock, statt. Er beginnt um  20:00 Uhr.

 

Gäste sind willkommmen, aus Platzgründen bitte um Anmeldung an sng@salzburger-geschichte.at .

 

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Ovale Medaille 1668 von Veit Linner bei Gorny u. Mosch in München!

Oktober 8th, 2017 by Peter Macho

 

Ovale Porträtmedaille 1668, Bild: Gorny und Mosch, München

Einne der seltensten erzbischöflichen Porträtmedaillen, die Medaille 1668 auf die Wahl von Eb. Max Gandolph Graf Kuenburg, wird am 12. Oktober bei Gorny und Mosch in München versteigert. Von der von Veit Linner geschnittenen Medaille sind weltweit weniger als fünf Stücke bekannt.

Lesen Sie hier die Beschreibung des Auktionshauses:

SALZBURG, ERZBISTUM. Maximilian Gandolf von Küenburg, 1668-1687. Ovale Silbermedaille 1668. (VL) zum Antritt seiner Regierung. Brustbild nach rechts / Legatenhut über Wappen, neben diesem unten die Signatur V - L. 50/32 mm (oval). 46.47 g. Zöttl 1978. Von größter Seltenheit. Prachtexemplar.

Erhaltung:  Prachtvolle Patina. Fast St

Ausruf  6.000 €

Zitat aus:  https://auktionen.gmcoinart.de/Auktion/Onlinekatalog?intAuktionsId=486

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Zur Salzburger Pfennigprägung zwischen 1461 und 1499:

August 26th, 2017 by Peter Macho

 

Stift Admont, 1471 Admont, Stiftsarchiv  Sss - 32, in: monasterium.net, URL <http://monasterium.net/mom/AT-StiAAdm/Urkunden/Sss-32/charter>, accessed at 2017-08-26Z

In der gängigen Literatur zur mittelalterlichen Münzprägung in Salzburg ist immer die Rede davon dass die Pfennigprägung 1461, mit dem Ende der Regierung von Erzbischof Sigismund von Volkersdorf, eingestellt wurde. Erst 1500 begann Leonhard von Keutschach wieder mit der Prägung (von erstmals datierten) Pfennigen.

Damit findet sich ein Loch von 40 Jahren in der von 990 bis 1810  durchgehenden Salzburger Münzgeschichte. Gerade kurz vor 1461 erreicht die Münzstätte Salzburg mit der Prägung des zweiten Salzburger Goldguldens einen Höhepunkt der Prägekunst. Es erscheint mir unwahrscheinlich, dass in der Münzstätte, die sich zu dieser Zeit ihrem 500 jährigen Bestandesjubiläum nähert, die Arbeit für 40 Jahre eingestellt wird.

Meines Erachtens sind einige der unzähligen Wappenpfennigvarianten des 15. Jahrhunderts in die letzten 40 Jahre zu legen, welche ist allerdings schwierig zu erkennen. Neben diversen Urkunden nach 1461 mit der Erwähnung von SALZBURGER PFENNIGEN  bestärkt mich vor allem eine Urkunde aus dem Stift Admont in dieser Meinung:

Am 16. September 1476 bestätigt  Jakob Schönperger, Bürgermeisters zu Salzburg, dass ihm Abt Johann III. von Admont das admontische Haus daselbst “an der Porten” gegen einen jährlichen Zins von vier Pfund Pfennig und die Beherbergung der Leute des Klosters erbrechtlich verlassen hat. In dieser in Salzburg verfassten Urkunde heisst es in Zeile 11 Mitte:

“VIER PFUND PFENNIG GUTER LANDESWERUNG ZU SALZPURG”

Der Bürgermeister von Salzburg sollte eigentlich wissen, ob in seiner Stadt Pfennige geprägt werden ?

 

Quelle der Urkunde:  Admont, Stiftsarchiv  Sss - 32, in: monasterium.net, URL <http://monasterium.net/mom/AT-StiAAdm/Urkunden/Sss-32/charter>, accessed at 2017-08-26Z

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